Einfach und effizient

Warum sich die Dämmung der Kellerdecke lohnt

Zwischen fünf und sieben Prozent Energie können eingespart werden. Foto: artursfoto/stock.adobe.com
Zwischen fünf und sieben Prozent Energie können eingespart werden. Foto: artursfoto/stock.adobe.com
ENERGIESPAREN
Die Kellerdecke nachträglich zu dämmen, lohnt sich in den meisten Fällen. Je nach Gebäude können so zwischen fünf und sieben Prozent Energie eingespart werden, erklärt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg in Stuttgart.
  
Dicke
Nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) darf der Wärmeverlust der gedämmten Kellerdecke einen bestimmten Wert nicht überschreiten. Dafür reichen in der Regel Dämmplatten mit einer Dicke von zehn bis zwölf Zentimetern, abhängig von der Dämmwirkung des Materials. Meist wird die Kellerdecke von unten gedämmt, erklärt die vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Kampagne Zukunft Altbau. Leichte Materialien wie etwa Hartschaumdämmungen aus Polystyrol oder Mineralfaserdämmplatten lassen sich ankleben, schwerere Materialien wie Holzfaserdämmplatten werden angedübelt.
   
Zuschuss
Erlaubt die Deckenhöhe eine dickere Dämmschicht, ist es ratsam, mehr Dämmstoff anzubringen. Zwei bis vier Zentimeter mehr eines guten Dämmstoffs erhöhen nicht nur die Wirkung, sondern sichern einen Zuschuss von bis zu 5000 Euro der Förderbank KfW für die Einzelmaßnahme Kellerdecke. dpa