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Ford bringt den riesigen Explorer jetzt auch nach Deutschland

Bietet Raum im Überfluss und garniert das Ganze mit üppiger Motorleistung und einem Normverbrauch laut Hersteller von gerade mal 2,9 Litern – der neue, mehr als fünf Meter lange Explorer. Foto: Ford

28.09.2020

Seit seiner Markteinführung im Jahr 1990 konnte Ford mehr als acht Millionen Explorer absetzen. Jetzt kommt das große SUV auch ganz offiziell nach Deutschland – und die Autostimme konnte bereits einige Runden mit dem 2,5-Tonner drehen.

Der in Chicago vom Band laufende Explorer ist eine imposante Erscheinung: 5,06 Meter lang, 2,28 Meter breit und 1,78 Meter hoch. Dazu gibt es einen mächtigem Kühlergrill, 20-Zöller und zwei Doppelendrohre. Doch die üppigen Abmessungen haben durchaus ihre Berechtigung, denn wer im siebensitzigen Explorer Platz nimmt, fühlt sich ein bisschen wie in einem Transporter – nach allen Seiten gibt es Raum im Überfluss. Das perfekte Arbeitstier für die Großfamilie. Dazu steht ein maximales Kofferraumvolumen von bis zu 2274 Litern bereit. Genug für den Transport der neuen Gefriertruhe.
  

457 PS
Einzig verfügbarer Motor in Deutschland ist ein bärenstarker V6-Turbobenziner, der im Zusammenspiel mit einem Elektromotor 457 PS und 825 Newtonmeter Drehmoment bereitstellt. Die Schaltarbeit wird von einer Zehngang-Automatik übernommen. So gerüstet, sprintet der Explorer in sechs Sekunden auf 100 und schafft maximal 230 km/h. Interessanter jedoch ist, dass der Plug-in-Hybrid an der Steckdose geladen werden und laut Hersteller mehr als 40 Kilometer rein elektrisch zurücklegen kann. Für den täglichen Kurzstreckenverkehr zu Schule, Einkaufen und Fitness-Studio sollte das reichen. Der kommunizierte Normverbrauch liegt dabei bei 2,9 Litern (CO2-Emission: 66 g/km).

In Sachen Ausstattung schöpft Ford beim laut Liste 74 084 Euro teuren Allradler aus dem Vollen. Markantes Innenraum-Detail ist dabei der senkrecht stehende Infotainment-Monitor. Daneben gibt es ein modernes voll digitales Cockpit, WLAN-Hotspot für bis zu zehn Geräte, induktive Ladeschale, vier elektrische Fahrmodi sowie sieben Offroad-Programme. Auch eine Fülle an Assistenzsystemen steht dem Fahrer zur Seite.

Ganz praxisgerecht lassen sich die Sitzreihen zwei und drei per Tastendruck umklappen, zudem kann die Heckklappe berührungslos geöffnet werden. Alle verfügbaren Ablagefächer zusammengerechnet ergeben ein Volumen von schier unglaublichen 123 Litern. Und zwölf (!) Becherhalter sind sowas wie der letzte Beweis, dass man in einem Sports Utility Vehicle amerikanischer Bauart sitzt.

Von unserem Redakteur
Alexander Rülke