"Deutsche Wahlkämpfe sind immer langweilig“

Wahl-Triell -TV-Diskussion Kanzlerkandidaten
Olaf Scholz (SPD), Annalena Baerbock (Grüne) und Armin Laschet (CDU). Foto: dpa   Bild: Michael Kappeler (dpa-Pool)

Bundestagswahl  Der Politologe Thomas Gschwend von der Universität Mannheim sagt, die Grünen hätten durch ihre Patzer zu Beginn des Wahlkampf ihre Chance aufs Kanzleramt verspielt. Die "Rote-Socken-Kampagne" der Union in Richtung SPD bezeichnet er als "gängiges Instrument, um zu emotionalisieren". Am Wahlabend um 18.01 Uhr sei dann alles wieder vergessen.

Von Valerie Blass

Der Wahlkampf ist auf der Zielgeraden, am 26. September entscheiden die Bürgerinnen und Bürger über die nächste Bundesregierung. Zu Anfang der Kampagne war häufig von einem „Schlafwagenwahlkampf“ die Rede, auch Pannen der Kandidaten dominierten über Wochen die Schlagzeilen – erst stand Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock dabei unrühmlich im Fokus, später Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet mit seinem deplatzierten Lachen beim Besuch im Flutgebiet in Nordrhein-Westfalen. Die