Weindorf: Auftaktwochenende mit 90.000 Besuchern

Heilbronn  Ausgesprochen viele Facetten zeigte am Auftakt-Wochenende das 45. Heilbronner Weindorf. Bis 20. September schenken regionale Winzerbetriebe rund 320 Weine aus.

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Am Samstagabend erlebte das Weindorf den erwarteten Besucherzustrom. Schon in den frühen Abendstunden drängten sich Tausende durch die Gassen am Rathaus. Als es um 21 Uhr zu tröpfeln begann, bremste dies die Laune kaum. Wegen des immer stärker werdenden Regens leerte sich das Festgelände aber früher als sonst am Wochenende.

So erlebten gegen 22.30 Uhr Busse und Stadtbahnen an der Kaiserstraße einen regelrechten Ansturm. Weil es gegen später ziemlich feucht wurde, blieb es auch in den Randbereichen an der Sülmerstraße relativ ruhig. Auch Flutlicht, Polizei und Flaschensammeldienst sorgten dafür. Am Sonntagfrüh um 7 Uhr rückte bereits die Straßenreinigung an.

Stadtbahn-Probleme

Hunderte von Besuchern des Heilbronner Weindorfs wurden am Samstagnacht auf dem Heimweg auf die Geduldsprobe gestellt. Etliche Stadtbahnen standen nach 22 Uhr für rund 20 Minuten still. Schuld daran war nach Angaben der Festveranstalter, der Heilbronn Marketing GmbH (HMG), ein Fahrgast, der im Bereich des Heilbronner Hauptbahnhofs die Notbremse zog. Aus sicherheitstechnischen Gründen hätten auch andere Bahnen auf der Linie einen unfreiwilligen Stopp einlegen müssen. In manchen Wagen machte sich unter den Gästen Unmut breit. „Es gab ziemlich dicke Luft“, berichtet ein Fahrgast. 

90.000 Besucher

Insgesamt sind Veranstalter und Beschicker mit den ersten drei Festtagen aber zufrieden. Mit schätzungsweise 90.000 Besuchern läge man nur leicht unter dem langjährigen Schnitt, sagen Steffen Schoch und Matthias Proch von der Heilbronn Marketing GmbH (HMG).

 

 

Angebot

Insgesamt schenken 30 Genossenschaften, Kellereien und Güter aus Unterland und Hohenlohe sowie die Hochschule Heilbronn an 16 Wein- und einem Sektstand 320 verschiedene Tropfen aus: davon kosten 74 1,80 Euro, 128 zwei Euro, 46 2,50 Euro, 55 zwischen 2,80 und 5,50 Euro. Das teuerste Zehntel liegt bei zehn Euro. 

Im Dorf selbst gibt es anders als in den Vorjahren keine größeren Veränderungen. Kleine Ausnahmen: Bei Teusser, Ensinger, Grantschen und Ratgeber werden Stände renoviert und teils neu gestaltet. 

Zum populärsten Fest der Region werden 250.000 Besucher erwartet.

Info

Eine 60-seitige Broschüre enthält viele Infos zum Fest. Sie liegt bei der Tourist-Info an der Kaiserstraße aus. Dort gibt es auch Fahrpläne zu Sonderbussen, Stadtbahnen und Taxen. Abendtarife gelten in den Parkhäusern Bollwerksturm, Stadtgalerie, Kiliansplatz, Harmonie, K3, Experimenta. In der Unteren Neckarstraße gibt es Stellplätze für Fahrräder. 

 

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