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Wüstenrot

Wüstenrot  Der Gemeinderat in Wüstenrot blickt auf eine arbeitsreiche Amtsperiode zurück. Einige Projekte lösten Protest von Bürgern aus.

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Wüstenrot

 

Fünf Jahre Dauerthema: Nun ist Halle fertig

Die gesamte Legislaturperiode hindurch war sie ein Dauerbrenner im Gemeinderat. Da war es eine kleine Entschädigung, dass das aktuelle Gremium noch die Einweihung der neuen Georg-Kropp-Halle am 29. April mitverfolgen konnte. Arbeitsreiche fünf Jahre liegen hinter den Wüstenroter Bürgervertretern. Inhaltsschwere und zukunftsträchtige Themen kamen auf die Agenda, nicht nur im Bereich Betreuung und Bildung, sondern auch in Sachen Energiewende − keine einfache Materie.

So regelmäßig der Mehrzweckhallenbau auf der Tagesordnung war, so regelmäßig meldeten sich die Mahner zu Wort aus Sorge um deren Finanzierbarkeit. Und doch gab es aber nur zwei Gegenstimmen, als der Baubeschluss im Mai 2012 gefasst wurde. Ein so bedeutsamer Moment, dass die Sektkorken in der Sitzung knallten. Letztendlich musste die Gemeinde dank der privaten Großspende und Landeszuschüssen "nur" 49,5 Prozent der 4,2 Millionen Euro selber stemmen.

Murren 

Überzeugungsarbeit war nicht nur von Bürgermeister Heinz Nägele und der Schule in Person von SPD-Gemeinderat und Rektor Peter Wagner notwendig, beinhaltet der Neubau doch die Mensa und Räume für die Ganztagsbetreuung. So mancher Wüstenroter murrte, dass damit das Schicksal der Schwäbischen Waldhalle, deren Sanierung sich nicht gerechnet hätte, besiegelt war. Sie macht Platz für Wohnbebauung in der Ortsmitte.

Wenn vor der eigenen Haustür sich etwas abspielt, das einem nicht schmeckt, dann sind die Bürger zur Stelle. Das erlebten die Wüstenroter Räte mehrfach in den vergangenen fünf Jahren. Widerstand regte sich gegen die Pläne eines Kletterparks in Wellingtonien, gegen die Erweiterung von Haus Tabor in Neuhütten und dann erst recht gegen die Umsiedlung ins ehemalige Hotel am Spatzenwald nach Wüstenrot − weil damit die Greifvogelanlage weichen musste. Letztendlich fand diese eine Bleibe eine Wiese weiter. Ihren Protest gegen die Schließung des Stangenbacher Kindergartens konnten die Eltern in einer Gemeinderatssitzung äußern. Der Konflikt ruht zwar, aber ausgeräumt ist er nicht, weil die Entscheidung des Petitionsausschusses des Landtags zur Schießstand-Erweiterung in Maienfels noch aussteht. Der Gemeinderat geriet quasi zwischen die Fronten von Schützenclub Diana Oberheimbach und der Bürgerinitiative Burgfrieden. Im Oktober 2012 beschloss er, nicht über den Pachtvertrag mit dem Verein dessen Pläne zu torpedieren.

Neue Liste 

Aus diesem Bürgerengagement wuchs eine neue Liste mit Namen Burgfrieden für die Kommunalwahlen. Damit könnte neben Freien Wählern und SPD eine dritte Kraft am Ratsrund Platz nehmen.

Ein umstrittenes Projekt erhitzte auch hinter den Kulissen teilweise die Gemüter: der Bau des Kunstrasenplatzes beim FV Wüstenrot. Da blitzte mal wieder Ortsteiledenken durch, obgleich die Sportanlage von Schule, VfB Neuhütten und FC Neulautern genutzt werden kann: Vier Räte waren gegen die maximale Sonderförderung von 220 000 Euro durch die Gemeinde.

Weitere wichtige Meilensteine brachte der Gemeinderat auf den Weg: unter anderem die Energieversorgung Mainhardt-Wüstenrot und das Konzept zur Energieautonomie 2020 mit dem Forschungsprojekt Envisage, die Bürgerstiftung, die Ortsentwicklungen, den Naturerlebnispfad Dachsi, die Gemeinschaftsschule, die Kinderkrippe in der Jahnstraße, mehr Schulsozialarbeit und Ganztagsbetreuung an der Grundschule in Neuhütten.

 

Kommune im Internet

www.gemeinde-wuestenrot.de

 


 

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