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Weinsberg

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Rückschau auf Projekte seit 2009 und Ausblick

Wohnungsbau und IT-Zentrum
Neue Wohnungsschwerpunkte, das Stadtquartier Schwabstraße, Diskussionen um den A6-Ausbau, das Ja zum Kaufland IT-Dienstleistungszentrum sind Meilensteine in dieser Legislaturperiode des Gemeinderats in Weinsberg.
Nicht realisieren lässt sich das geplante Sportvereins- und Bürgerzentrum. Bei den Kommunalwahlen 2009 triumphieren die Freien Wähler mit absoluter Mehrheit (zwölf Sitze), die CDU hat nur noch sechs Mandate, die SPD bleibt bei fünf. In der Rückschau gibt es keine Kampfabstimmung im Gremium, bei der die FWV diese Mehrheit ausnutzt. Im Gegenteil. Die meisten Projekte werden ohne Blockbildung von einer breiten Basis getragen.

Investoren

16 Millionen Euro hat Weinsberg in fünf Jahren investiert, weiß Bürgermeister Stefan Thoma. "Eine Kommune muss nicht alles selbst machen, sondern Investoren positiv begleiten und intelligente Konzepte verfolgen", sagt der Stadtchef. Dafür gibt es einige Beispiele. 2010 unterzeichnen Stadt, Stadtentwicklung Südwest und Großfamilie Röck einen Projektentwicklungsvertrag für die Industriebrache im Röck-Areal. Zurzeit stehen die Rohbauten im Stadtquartier Schwabstraße.

Wohnungsbau und IT-Zentrum
Nicht nur entlang der Ladestraße hat der Investor einige Häuser hochgezogen. 22 Millionen Euro werden im Stadtquartier Schwabstraße verbaut.Foto: Andreas Veigel

Für 22 Millionen Euro baut Dieter Doebelin von der db-Wohnbau acht Gebäude, rund 70 Wohnungen, fünf Gewerbeeinheiten im Quartier zwischen Schwab- und Ladestraße. Was hat die Stadt dafür investiert? 162 000 Euro für Abbruch, 417 000 für Grunderwerb, 121 000 Euro für die Entwicklung des Areals. Am Steinbruchweg unterstützt der Gemeinderat 2011 die Pläne von Investor Kruck und Partner und anderen Partnern, aus dem ehemaligen Läpple-Gestüt ein Vorzeigeprojekt für den Wohnungsbau zu machen. Sechs Einfamilienhäuser, zehn Kettenhäuser und ein Mehrfamilienhaus sind errichtet.

Dass Kaufland am östlichen Stadteingang mit dem zukünftigen IT-Dienstleistungszentrum Flagge zeigt und im ersten Abschnitt ein fünfstöckiges Gebäude in der zweiten Jahreshälfte 2014 einweiht, mittelfristig einen zweiten Flügel plant, bis zu 400 Arbeitsplätze für IT-Spezialisten schafft, ist für die große Mehrheit des Gemeinderats ein großer Wurf. Vereinzelt gibt es aber Kirik am zu "großen Klotz".

Wohnungsbau und IT-Zentrum
Im Oktober 2012 ist der Spatenstich für das Gellmersbacher Neubaugebiet Salmannsäcker II mit 46 Bauplätzen.Foto: Archiv/Kinzinger

Im zweiten Anlauf gelingt der Kletterpark. 2009 stoßen die Pläne beim Albvereinshaus bei Bürgern auf Ablehnung, die mit Klage drohen. Ein neuer Investor eröffnet 2012 den Waldkletterpark am Schemelsberg. Verabschieden muss sich Weinsberg im April 2010 von einem Sportvereinszentrum mit Vereinen auf städtischer Fläche. Ein privates Paar macht den Rückzieher, weil es an der "notwendigen Rückendeckung" der Stadträte gefehlt habe.

Einige Neubaugebiete und Abrundungen bringen die Stadträte auf den Weg: Erschließung Hirschberg-Nord 2013, im Oktober 2012 fällt der Startschuss für 46 Bauplätze in den Salmannsäckern II in Gellmersbach. Weinsberg investiert 1,2 Millionen Euro in die Ortsmitte Gellmersbach, 90 000 Euro in den Dorfplatz Wimmental. Einen dicken Brocken machen Straßenbauten aus: 1,2 Millionen Euro für Unterhaltung, 1,5 Millionen für Neubauten, 381 000 Euro für Feldwege. Im Bildungszentrum Rossäcker sind Brandschutz (1,1 Millionen) und Internetverkabelung (1,2) große Investitionen.

Wohnungsbau und IT-Zentrum
Viel Verkehr rollt über die Autobahnbrücke bei Wimmental. Die Bürger fordern beim sechsspurigen Ausbau der A 6 vor allem mehr Lärmschutz.Foto: Archiv/Mugler

Bypass

Ein heißes Thema ist der geplante sechsspurige A 6-Ausbau. Der von der FWV vorgeschlagene und von der Stadt gewünschte Bypass ab Hölzern mit dem Tunnel durch den Wildenberg lehnen 2013 das Regierungspräsidium und die Nachbarorte ab: zu teuer, zu viele Nachteile. Vor allem die Bürger aus Wimmental und Grantschen fordern mehr Lärmschutz an der Autobahn. Dieses Thema wird den Rat weiterhin beschäftigen.

Nicht zu vergessen sind die neuen Kleinkindgruppen in den Kindertagesstätten, die Sanierung des Eugen-Diez-Kindergartens. Im neuen Rat kommt ein Kinderhaus in Weinsberg zur Sprache. Für die weitere Entwicklung der Stadt ist das Neubaugebiet Heilbronner Fußweg unabdingbar. Und im Schulzentrum gilt es einige Weichen zu stellen: für die Ganztagsgrundschule, die zukünftige Entwicklung der Stauferwerkrealschule.

 

Kommune im Internet

www.weinsberg.de