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Untereisesheim

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Bei Kinderfreundlichkeit voll im Soll

Bei Kinderfreundlichkeit voll im Soll
Sorgte für Debatten: Der Spielplatz an der Breslauer StraßeFoto: Archiv/Klug
Die drei größten Projekte der 4100-Einwohner-Gemeinde drehten sich in den vergangenen Jahren um Kinder. "Untereisesheim wirbt ja gerne damit, eine familienfreundliche Kommune zu sein. Die Rahmenbedingungen dafür habe wir nun geschaffen", sagt Bürgermeister Bernd Bordon, auch wenn noch die eine oder andere Maßnahme anfallen könne.

Erhitzte Gemüter Ein Familienthema war es auch, das vor Bordons Amtsantritt im Juni 2012 unter Vorgänger Jens Uwe Bock für erhitze Gemüter sorgte. Ein Spielplatz an der Breslauer Straße sollte in eine Baufläche umgewandelt werden. Mit einer Unterschriftenliste gingen die Anwohner dagegen vor. "Wir sind die Sache dann sehr vernünftig angegangen. Haben die Vorteile unter Einbeziehung der Bürger erkannt und den Spielplatz zu einer Begegnungsstätte für Jung und Alt gemacht", sagt Bordon.

Bei Kinderfreundlichkeit voll im Soll

Überhaupt habe man seit seinem Amtsantritt viele Dinge zu Ende gebracht und vorangetrieben. Der Kindergarten in der Nordstraße wurde wurde für 2,3 Millionen Euro saniert und umgebaut. Ebenso wie der Innen- und Außenbereich des Kindergartens Hölderlinstraße für 500 000 Euro. Weitere 1,8 Millionen Euro floßen in die Sanierung der Grundschule und in den Bau einer Mensa in den vergangenen zwölf Monaten. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sei durch die Projekte nun gegeben, sagt Bernd Bordon. Auch mit 13 Spielplätzen liege man voll im Soll. Durch den demografischen Wandel sei man aber dennoch gezwungen, bei diesen Themen stets flexibel zu bleiben.

Auch auf einen anderen Wandel hat der Gemeinderat reagiert. "Vor zehn bis zwölf Jahren war eigentlich geplant, einen zweiten Friedhof zu bauen", sagt Bordon. Damals sei diese Überlegung auch richtig gewesen, mittlerweile gehe der Bestattungstrend aber zur Urnen. Deshalb reiche der Platz nun doch aus. Trotzdem sollen 1,3 Millionen Euro aufgebracht werden, um den Friedhof zu erneuern. Weitere 600 000 Euro plant man für die Sanierung der Leichenhalle ein.

Saniert soll auch das Rathaus werden. Kostenpunkt: zirka zwei Millionen Euro. Eventuell wird es einen l-förmigen Anbau geben, stellt der Bürgermeister in Aussicht: "Die richtige Strategie müssen wir aber mit dem neuen Gemeinderat entwickeln. Vier aktuelle Mitglieder werden dabei nicht mehr mitwirken. Aus verschiedensten Gründen stellen sie sich nicht mehr zur Wahl.

Solide aufgestellt Finanziell steht Untereisesheim gut da. "Wir sind sehr solide aufgestellt und hoffen, dass es auch so weiter geht", sagt der Bürgermeister zufrieden. Auch was die Infrastruktur anbelangt, befinde man sich auf einem sehr hohen Level, so Bordon.

 

Kommune im Internet

www.untereisesheim.de