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Roigheim

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Die Hoffnung auf Zuschüsse begleitet die Arbeit

Die Hoffnung auf Zuschüsse begleitet die Arbeit
Als die Volksvertreter der rund 1500 Einwohner zählenden Gemeinde 2009 ihr Amt antraten, bildeten sie den jüngsten Roigheimer Gemeinderat aller Zeiten. Durchschnittsalter: 45,8 Jahre. 2004 war es bei 48,5 Jahren gelegen.

Insgesamt bewegte der Rat in dieser Zeit 4,3 Millionen Euro. Wie das für die nächste Legislaturperiode aussehen wird, kann Kämmerer Emil Wolpert noch nicht sagen. "Wir planen von Jahr zu Jahr, je nachdem, wie Zuschüsse bewilligt werden", räumt er ein. "Wir müssen zwangsläufig sehr flexibel sein."

Fairness

Bei den Sitzungen ist der Umgangston sachlich und fair, die Entscheidungen zielorientiert. Gleichzeitig stellt sich bei nur zehn Räten und drei Fraktionen eine fast schon familiäre Atmosphäre ein. Zumal alle mit im Ratsrund sitzen, egal ob Pressevertreter oder Planer. Und auch der ein oder andere mal ungezwungen das Wort an den Rathauschef richtet oder bei einer Frage alles nochmal erklärt bekommt.

Die Hoffnung auf Zuschüsse begleitet die Arbeit

Die Straßen- und Kanalarbeiten in der Steige am Südhang über dem Dorf waren ein großes Projekt. Der Hang drohte abzurutschen.

Foto: Archiv/Privat

Das größte Projekt der vergangenen fünf Jahre war die neue Wasserkonzeption für 2,5 Millionen Euro. Ohne Zuschüsse in Höhe von 1,3 Millionen Euro wäre es wohl schwer realisierbar gewesen. Inzwischen hat die Seckachgemeinde einen "Rolls Royce der Wasserversorgung", wie Bürgermeister Michael Grimm es ausgedrückt. Der Wermutstropfen: Auch der Preis des Trinkwassers entspreche dem einer Luxuskarosse, so ?Grimm. Wegen undichter Behälter hatte sich der Rat 2003 erstmals mit dem Thema befasst. Schadhafte Rohre und Pumpen, Wasserverlust und veraltete Technik kamen dazu. Die Planungs- und Bauphase zog sich über sieben Jahre bis der neue Hochbehälter mit Ultrafiltrationsanlage stand.

Ein weiteres Sorgenkind war die Straße "Steige". Unsauber ausgeführte Arbeiten in den 1960er Jahren hatte teure Folgen. Der gesamte Unterbau bis in eine Tiefe von mehreren Metern musste ausgetauscht werden. Zuletzt war die aufgeschüttete Straßenhälfte immer mehr abgesackt. Bei 690?000 Euro Kosten gab es dann einen Zuschuss von 45?000 Euro.

Bauplätze

Im Wolfshaus sollen für rund 550?000 Euro bis zu 15 neue Bauplätze erschlossen werden. Der Quadratmeter kostet dann 79 Euro. Zum Vergleich: Im sechs Kilometer entfernten Möckmühl liegt der Quadratmeterpreis bei 155 Euro, in den Neubaugebieten in Ruchsen und Züttlingen bei 129 Euro.

Auf der Agenda des neuen Rats steht 2015 der Ausbau des Radwegs Roigheim-Möckmühl, je nachdem, ob der Landeszuschuss fließt. Auch der Restausbau der Ortsdurchfahrt mit Straßenbau, Wasserleitung und Kanal brennt den Verantwortlichen auf den Nägeln.

Kommune im Internet

www.roigheim.de


 

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