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Oedheim

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Warten auf den Kreisel

Warten auf den Kreisel
In die Generalsanierung der Kochertalschule mit Mensa-Anbau und Räumen für die Kernzeitenbetreuung sind mehr als zwei Millionen Euro geflossen. Foto: Mario Berger
Viele Beschlüsse sind in den vergangenen fünf Jahren über den Tisch des Gemeinderats gewandert. Es wurde diskutiert − und einiges in die Wege geleitet. 16 Millionen Euro hat Oedheim während der Legislaturperiode in Hoch- und Tiefbau gesteckt. Wie hat sich die 6000-Einwohner-Kommune dank der Investitionen entwickelt? Und wie geht es für den neuen Gemeinderat weiter? Am 25. Mai ist Kommunalwahl. Zeit, einen Blick auf erledigte und anstehende Aufgaben des Gremiums zu werfen.

Mobilfunk 

Kontrovers diskutiert wurde hauptsächlich ein Thema, das die Gemeinde kein Geld kostet − die Mobilfunkanlage auf dem Wasserturm. Vor allem Anwohner fürchten Strahlungsschäden, und die Emotionen kochten bisweilen über. Insgesamt elf Alternativstandorte untersuchte die Verwaltung auch auf Vorschlag der 2009 gegründeten Bürgerinitiative Mobilfunk Oedheim (BIMO), von der zwei Mitglieder bei der letzten Kommunalwahl prompt für die Freien Wähler Einzug in den Gemeinderat hielten. Nachdem es fünf Jahre heiß her gegangen war, kehrte erst vor zwei Monaten Ruhe ein. Der Wasserturm als zentraler Mobilfunkstandort hat sich nach einer Untersuchung des TÜV Süd im Februar nun doch als beste Alternative für Oedheim herauskristallisiert. Auf Empfehlung von Dr. Thomas Gritsch sollen dort alle Antennen konzentriert und der alte Standort in der Neuenstadter Straße so bald als möglich aufgegeben werden. Eine Beurteilung, die auch die BIMO akzeptieren muss.

Wohnraum 

Investiert hat die Gemeinde vor allem in Bildung und Wohnraum. Für die Generalsanierung der Kochertalschule mit Mensa-Anbau und Räumen für die Kernzeitenbetreuung wurden 2,2 Millionen Euro in die Hand genommen. Die Sanierung aller drei Sport- und Mehrzweckhallen kostete 1,7 Millionen Euro. Und für die Schaffung von Bauplätzen in Oedheim (Quittenbusch II) sowie Degmarn (Hofäcker IV) gab die Verwaltung 4,1 Millionen Euro aus. Private und öffentliche Maßnahmen zur Aufwertung des Ortskerns kosteten 2,3 Millionen Euro. Auch der Bau einer vom Investor finanzierten Seniorenwohnanlage und eines Edeka-Marktes auf dem ehemaligen Bahnhofsvorplatz waren Erfolge für die Gemeinde.

Warten auf den Kreisel

Wie geht es in Zukunft weiter? Vor allem für ein großes Aufregerthema wünschen sich die Oedheimer eine Lösung. Damit Lkw aus Richtung Neuenstadt nicht mehr durch den Ort brettern, hofft man, dass Land und Landkreis den Weg für einen Kreisel mit Verlegung einer Teilstrecke der Landesstraße 1088 freimachen. So könnte der Verkehr Richtung Neckarsulm umgeleitet werden. Der jetzige Gemeinderat hat die Weichen gestellt, jetzt heißt es am Ball bleiben.

Selbiges gilt für die Fortführung der Ortskernsanierung. Rund zwei Millionen Euro hat die Stadtverwaltung in den kommenden fünf Jahren dafür vorgesehen. Für den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung sind es rund eine Million Euro. Der Bau weiterer öffentlicher Stellplätze im Ortszentrum könnte die Gemeinde 800.000 Euro kosten. "Allerdings handelt es sich bei diesen Kosten um rein gegriffene Zahlen, die von den tatsächlichen Kosten abweichen können", erklärt Bürgermeister Ulrich Ruoff. "Erst nach weiterer Erörterung im neuen Gemeinderat und anschließender Planung kann man dann genaueres sagen."

 

Kommune im Internet

www.oedheim.de


 

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