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Neuenstadt

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Innenstadt umgekrempelt

Innenstadt umgekrempelt
Die Innenstadt wurde umgestaltet, Geld in Betreuungsangebote gesteckt und ein neues Parkhaus geschaffen. Viele Beschlüsse sind in den vergangenen fünf Jahren über den Tisch des Gemeinderats gewandert. Das Gremium hat diskutiert - und wegweisende Projekte in die Wege geleitet. 17 Millionen Euro hat Neuenstadt während der Legislaturperiode in Hoch- und Tiefbau gesteckt. Von 2014 bis 2019 sind sogar 25 Millionen eingeplant. Wie hat sich die 9500-Einwohner-Kommune entwickelt? Und wie geht es in Zukunft weiter? Am 25. Mai ist Kommunalwahl. Zeit, einen Blick auf die Aufgaben des Gemeinderats zu werfen.

Parken

Während besonders die kleineren Kommunen über fehlende Einkaufsmöglichkeiten vor Ort klagen, können Neuenstadter Kunden seit vergangenem Jahr in zwei neuen Supermärkten am Bahnweg einkaufen. Richtfest für das acht Millionen Euro schwere Projekt war im März 2013. Seit November rollen bei Edeka und Aldi die Einkaufswagen. Das Besondere: Bauherr sind die Stadtwerke. "Wir haben uns bewusst dafür entschieden", erklärte Bürgermeister Norbert Heuser bei der Eröffnung. "Damit künftig die Gemeinderäte und so letztendlich die Bürger entscheiden, was auf dem Areal passiert." Mit den beiden neuen Läden hat Neuenstadt inklusive Lidl, Penny und einem weiteren Edeka jetzt fünf Lebensmittelmärkte. Auf dem Areal am Bahnweg ist außerdem ein Parkhauses mit drei Etagen entstanden. Die 300 kostenlosen Stellplätze sind nicht nur für Kunden der Supermärkte bestimmt, sondern auch für Besucher der Innenstadt. Ein Steg bindet das Parkhaus an die Lindenstraße an. Von dort aus sind es nur noch wenige Gehminuten bis zum Marktplatz.

Innenstadt umgekrempelt

Millionenprojekt am Neuenstadter Bahnweg: Bei Dunkelheit leuchtet das neue Parkhaus in verschiedenen Farben. In den beiden Lebensmittelmärkten rollen seit März die Einkaufswagen.

Fotos: Ralf Seidel

Und auch dort wird kräftig gebaggert und gebaut. 2012 startet die Umgestaltung der Innenstadt. Haupt- und Lindenstraße, Markt- sowie Lindenplatz bekommen für drei Millionen Euro ein neues Gesicht, vom Bodenbelag bis zum Wassersprudler. Und sorgen damit nicht nur für Freude in der Kocherstadt: Einige Händler müssen Umsatzeinbußen in Kauf nehmen, denn ihre Geschäfte sind während der Bauphase schwer zu erreichen. Abgeschlossen sein wird das Projekt voraussichtlich im November - und steht damit auch noch auf dem Programm des neuen Gemeinderats.

Betreuung

Innenstadt umgekrempelt

Die Innenstadt bekommt ein neues Gesicht. Auch am Marktplatz wurde gebaggert und gebaut. Dabei traten alte Keller zutage.

Wichtig sind den Räten, die in der Regel konstruktiv diskutieren, auch Bildung und Betreuung. Anfang 2013 startet der Bau der neuen Kita am Mühlweg, ein Jahr später kommen die ersten Kinder. Insgesamt 75 kleine Besucher toben ab Anfang März durch die Einrichtung. Rund drei Millionen Euro kostet das Projekt. Doch auch die Schulen gehen nicht leer aus. Die energetische Sanierung von Linden- und Helmbundschule, die Renovierung der Helmbundhalle, der Anbau zur Ganztagsbetreuung am Eduard-Mörike-Gymnasium sowie die Schaffung von drei mobilen Schulräumen für das EMG lässt sich die Gemeinde 3,4 Millionen Euro kosten. Wie geht man mit dem demografischen Wandel um? Dieser Frage stellt sich Neuenstadt schon 2009. Im Juni vor fünf Jahren wird der Erweiterungsbau für Demenzkranke des Dr.-Carl-Möricke-Altenstifts eingeweiht. Die 21 Einzel- und zwei Doppelzimmer sowie die Gemeinschaftsräume entsprechen den Anforderungen der Zeit. Freiflächen, vernetzte Terrassen, praktisch keine Sackgassen und zwei Wohngruppen bieten Raum und Orientierung.

Zukunft 

Wie geht es für den neuen Gemeinderat weiter? Im November findet ein weiteres Großprojekt seinen Abschluss: Die Sanierung und Erweiterung der Kläranlage Stein für 11,5 Millionen Euro. Selbiges wird auch der Gemeindehalle Kochertürn zu Teil, für 2,5 Millionen Euro. Daneben gilt es vieles abzuwägen. Soll das Rathaus in den Türnitzbau ziehen? Wie kann der Bau einer bezahlbaren Kulturhalle vorangebracht werden? "Wichtige Entscheidungen", kommentiert Heuser. Besonders für die neuen Räte, die sich erst in die Arbeit des Gremiums einarbeiten müssen. Neun werden es definitiv sein, denn so viele der Mitglieder nehmen ihren Hut.

Kommune im Internet

www.neuenstadt.de


 

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