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Möckmühl

Möckmühl

 


Legislaturperiode des Gemeinderats mit Reibungsmomenten und Bauprojekten

Diskussionen und Sinn fürs Machbare
Der Möckmühler Gemeinderat hat eine ausgabenintensive Wahlperiode (2009 bis 2014) hinter sich. Auf 30 Millionen Euro belaufen sich die Investitionen insgesamt. Darunter die Sanierung der Wasserversorgung (6,5 Millionen Euro), die über vier Jahre lief. Und die Generalsanierung des Gymnasiums, die mit 4,8 Millionen Euro günstiger wird als geplant und im September fertig werden soll.

Auch der Mensabau mit Fachräumen fällt in die ablaufende Wahlperiode. Insgesamt investiert die Stadt so 8,3 Millionen Euro ins Schulzentrum. Und auch in der kommenden Wahlperiode sollen rund 30 Millionen Euro bewegt werden, sagt Bauamtsleiter Uwe Thoma.

Diskussionen und Sinn fürs Machbare
Im Frühling 2012 hatten die Räte den Umbau der Bahnhöfe Möckmühl und Züttlingen (Foto) für 2,5 Millionen Euro abgelehnt, den sie im Oktober doch beschlossen.

Frankenbahn

Das Gremium arbeitet konstruktiv zusammen, auch wenn die Meinungen differieren. Bürgermeister Ulrich Stammer zeigt sich häufig durchsetzungsstark. Zähneknirschend stimmen die Räte nach heißen Diskussionen in einem zweiten Anlauf dem Umbau der Bahnhöfe für 2,5 Millionen Euro zu, Voraussetzung für den erhofften Stundentakt der Frankenbahn. Im Frühling hatte der Rat abgelehnt, als klar wurde, dass sich die Kosten für die Stadt von 1,2 auf 2,5 Millionen Euro verdoppeln.

Umstritten ist auch die Bebauung von vier Mehrfamilienhäusern in der Roigheimer Straße. Anwohner demonstrieren mit Transparenten gegen die vierstöckigen Bauten. Trotzdem geben die Räte schließlich grünes Licht für das Projekt.

Diskussionen und Sinn fürs Machbare
Der Protest der Anwohner in der Roigheimer Straße brachte nichts. Das Ratsrund gab grünes Licht für die vierstöckigen Neubauten.Fotos: Müller-Kromer (3)

Während mancher die Blöcke als "locker und elegant" empfindet, warnen andere vor Verschandelung. Aber, und darauf schwört Bürgermeister Ulrich Stammer sein Gremium gern ein, die Stadt brauche Wohnraum. So gibt es für das Neubaugebiet Brandhölzle schon zwölf Interessenten, die Einfamilienhäuser bauen wollen, noch bevor der nächste Abschnitt beschlossen ist. Auch in den Kammeradern Ruchsen sind von sechs neuen Plätzen bereits fünf verkauft. Die Diskussion um die Roigheimer Straße zeigt eine weitere Problematik. Mancher Einspruch zielt darauf ab, dass das eigentliche Zentrum nicht mit der Innenstadt gleichzusetzen sei. Tatsächlich gibt es im Waagerner Tal gute Parkmöglichkeiten, was besonders Gehbehinderte schätzen.

Diskussionen und Sinn fürs Machbare
Das städtische Hallenbad wurde in den 70er Jahren gebaut und im April 2010 nach einjähriger Bauzeit wieder eröffnet.Foto: Privat

Innenstadt

Dass der Rathauschef mehr Einheitlichkeit beim Erscheinungsbild des Zentrums fordert, stößt nicht bei allen Räten auf Zustimmung. Mancher gewinnt dem Ist-Zustand Positives ab und findet, es gebe auch "schnuckelige Ecken". Eines der Projekte, derer sich das neue Gremium annehmen wird, ist die Sanierung der Innenstadt für vier Millionen Euro.

2011 legt Andreas Capelle nach zwei Schlaganfällen sein Amt nieder, 27 Jahre lang saß der rührige ehemalige Vorsitzende des Handels- und Gewerbevereins und Töpfermeister für das Bündnis 90/Die Grünen im Ratsrund. Gesangslehrerin Regine Böhm rückt für ihn nach.

 

Kommune im Internet

www.moeckmuehl.de