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Löwenstein

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Neues Thema Wind aufgetaucht

Spannende Zukunftsthemen bleiben für den neuen Gemeinderat der Stadt Löwenstein übrig. Mitbestimmen können auch die Bürger, und zwar indem sie am Sonntag, 25. Mai, zur Wahl gehen. Entscheiden, welche Vertreter sie für die nächsten fünf Jahre in das kommunale Gremium entsenden.

Auf der Agenda von Bürgermeister Klaus Schifferer steht der Neubau des Bauhofes − "dass wir ihn brauchen, ist unstrittig. Wann und wie er realisiert wird, ist unklar." Intensiv hatte der Gemeinderat über die Kosten diskutiert, generell bleibt zu überlegen, wie die Finanzierung laufen kann.

Neues Thema Wind aufgetaucht
 

Zehn Jahre lang war die Stadt schuldenfrei. Für die anstehenden Investitionen geht es im Haushalt 2014 nur mit einer Neuverschuldung von 1,1 Millionen Euro. Verändern wird sich Löwenstein außerdem, wenn der Schulhof der Grundschule saniert und Teil des Stadtbalkons wird. Gearbeitet wird vermutlich auch bald wenige Meter weiter unten. Der Außenbereich des Kindergartens Löwenburg wird neu gestaltet. Nicht nur einmal tagt der Gemeinderat zu diesem Thema, ähnlich wie beim Bauhof entwickelt sich eine rege Kostendiskussion.

Und was hat den Gemeinderat noch beschäftigt? Nicht zuletzt der auch aus energetischen Gründen wichtige Umbau des Rathauses. Das Gebäude wird für 1,8 Millionen Euro saniert und vergrößert. Ein Bürgerbüro wird gebaut, für Trauungen gibt es ein neues Standesamt, und schließlich nehmen im Jahr 2011 die Stadträte selbst im neuen Ratssaal Platz. Nach eineinhalb Jahren ist auch die Rathaus-Mannschaft froh, wieder in das 60 Jahre alte Gebäude einzuziehen.

Das Jahr 2012 bringt ein neues, großes Thema in die Stadt: Windkraft. Der Windatlas des Landes Baden-Württemberg markiert den Horkenberg als potenziellen Standort für Windkraftanlagen. Die Stadt macht sich auf die Suche nach Investoren. "Die rasche Handlung gibt uns im Nachhinein recht. Es gab selten eine so große Einigkeit wie hier", meint der Rathauschef. Löwenstein stellt das Grundstück zur Verfügung, Kruck und Partner ist der Investor. Landauf, landab: Beim Thema Windräder melden Bürger sich zu Wort. Die Stadt informiert bei zwei Bürgerversammlungen über Abstand bis Naturschutz.

Weitere Themen, die bewegen, sind: Erweiterung des Baugebiets Wolfsklinge und ein neuer Anbau für den Kindergarten in Hößlinsülz. Dort soll eine Kleinkindgruppe mit zehn Plätzen ihren Platz finden.

So richtig los geht es 2012 mit dem Stadtrundgang, das Karlsruher Planungsbüro Werner Gerhardt macht das Konzept. Im Mai entscheidet der Gemeinderat einstimmig, dass der Bauhof künftig bei der Feuerwehr seinen Standort haben soll, nicht am Freibad. Das Landratsamt macht klar, dass die auf mehrere Orte verteilte Einrichtung möglichst an einem Platz sein soll. Es gibt einen Wettbewerb, unter den acht Arbeiten kürt das Preisgericht den Entwurf des Nürtinger Architekten Volker Pfeifer. Doch es stellt sich die Kostenfrage.

Gemeinsame Sache 2013 gründet sich der neue Verein Tourismus im Weinsberger Tal. Löwenstein ist bereits in Vorleistung gegangen, kann schon zehn verschiedene Aussichtsplätze vorweisen. Im Dezember weihen Gemeinderat und Stadt den neuen 250 Meter langen Rad- und Fußweg in Hößlinsülz ein.

Neues Thema Wind aufgetaucht
Der Rathaus-Umbau fällt in die letzte Wahlperiode. Foto: Archiv/Dirks
Neues Thema Wind aufgetaucht
Auf dieser Fläche auf dem Horkenberg sind Windräder geplant.Foto: Sawatzki

Kommune im Internet

www.stadt-loewenstein.de


 

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