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Leingarten

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Rathaus und Baugebiet erhitzen die Gemüter

Im Vorfeld der Kommunalwahlen am 25. Mai blicken wir zurück auf die erledigten größeren Projekte, wagen aber gleichzeitig einen Blick in die Zukunft, mit der Frage, was kommt auf die Gemeinde in den nächsten fünf Jahren zu.

Rathaus und Baugebiet erhitzen die Gemüter
Ein modernes Rathaus hat die Gemeinde in den vergangenen Jahren verwirklicht und dabei auch den Marktplatz umgestaltet. Die reinen Baukosten für das Gebäude liegen bei 5,6 Millionen Euro. Im November 2011 wurde es eingeweiht.Foto: Archiv/Berger

Eines der bestimmenden Themen in Leingarten in der abgelaufenen Legislaturperiode des Gemeinderats war der Rathausneubau. Am höchsten schlugen die Wogen im Jahr 2008, als es einen Bürgerentscheid über den Standort des neuen Rathauses gab. Die Entscheidung fiel gegen den Eichbott und für den seitherigen Standort in der Heilbronner Straße. Das PCB-belastete Gebäude wurde abgerissen.

Kontrovers

Die Kosten für den Neubau belaufen sich schließlich auf 5,6 Millionen Euro. Nicht enthalten darin sind die Kosten für die Marktplatzgestaltung, die Parkplätze, den Abriss des alten Rathauses, die Einrichtung sowie die Miete für die Zwischenunterkunft des Gemeinderats. Ein weiteres Thema, das im Gemeinderat und der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert wird, ist das Baugebiet Kappmannsgrund. Anwohner fürchten vor allem, dass die Stuttgarter Straße als Abkürzung zwischen der Bundesstraße B 293 und der Landesstraße nach Nordheim genutzt wird und die Verkehrsbelastung sowie Lärm steigen.

Rathaus und Baugebiet erhitzen die Gemüter

Nach den Abwanderungsplänen von Bürgermeister Ralf Steinbrenner − OB-Kandidat in Bretten, Bewerbung als Erster Bürgermeister von Sindelfingen − hat sich die Situation in Leingarten wieder beruhigt. Die Kommunikation zwischen Verwaltung und Gemeinderat ist allerdings nicht immer sachlich, sondern bisweilen "polemisch", wie der Bürgermeister feststellt. "Insgesamt funktioniert die Kommunikation aber wieder." Innerhalb des Gremiums werden die parteipolitischen Scharmützel eine Spur zu oft ausgefochten.

Feuerwehr

Zu den größeren Projekten der Vergangenheit zählen die Aufnahme in das Landessanierungsprogramm Ortskern Großgartach II, der Dachgeschoss-Ausbau im Kindergarten Trautenbusch zur Einrichtung von zwei Krippengruppen und die beiden Feuerwehrfahrzeuge für 430 000 Euro − ein Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/16 und ein Kommandowagen − für 343 000 Euro.

Auf der Agenda für die kommenden fünf Jahre steht unter anderem das Baugebiet Kappmannsgrund Ost. Hier wird bereits fleißig am vierten Bauabschnitt gearbeitet. Der Verkehrskreisel an der Nordheimer Straße ist vor wenigen Wochen bereits fertiggestellt worden.

Außerdem soll die Sanierung/Neubau des Hallenbads vorgenommen werden. 4,5 Millionen Euro sind dafür in der Finanzplanung vorgesehen. Geplant sind auch die Erweiterung des Heimatmuseums sowie die Einrichtung neuer Bestattungsformen in den beiden Friedhöfen in Großgartach und Schluchtern.

Darüber hinaus geht es um den Bau eines Kunstrasenplatzes. "Hier müssen sich die beiden Vereine allerdings noch zusammenraufen", sagt der Bürgermeister. Gemeint sind der SV Leingarten und der SV Schluchtern. Dabei geht es unter anderem um die Frage des Standorts.

Rathaus und Baugebiet erhitzen die Gemüter
Die Nachfrage nach Bauplätzen ist groß in der 11 000-Einwohner-Gemeinde. Das Baugebiet Kappmannsgrund in Leingarten wird derzeit erweitert.Foto: Römer
Rathaus und Baugebiet erhitzen die Gemüter
Die Erweiterung des Heimatmuseums in Schluchtern steht auf der Agenda für die kommende Legislaturperiode des Gemeinderats.Foto: Archiv/Ochs

 

 

Kommune im Internet

www.leingarten.de


 

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