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Lauffen

Lauffen

Trotz klammer Kasse die Hände nicht in den Schoß gelegt

Eine Ära der Hochbauten folgt
Der innerstädtische Radwegebau, hier bei der Wehrbrücke, hat begonnen.
Schwere Jahre hatten die Lauffener Verwaltung und der Gemeinderat 2009, 2010 und 2011 zu überstehen. Finanzkrise: kaum Zuschüsse und Zuweisungen. Die Kasse: mehr als klamm. Selbst Unterhaltungsmaßnahmen im Straßenwesen oder an Gebäuden konnten nur in den notwendigsten Fällen erledigt werden. Dennoch: Lauffen hat die Realschule erweitert oder beispielsweise die Stadtmauer sowie die Regiswindiskapelle mit Zuschüssen des Landes ertüchtigt.

Als klassischer Hochbau wurde auch der Kindergarten im Brombeerweg erweitert. In den Schulen und im Rathaus wurden Brandschutzmaßnahmen umgesetzt. Für eine Stadt freilich kleine Brötchen.

Eine Ära der Hochbauten folgt
Wegen Brückenschäden rollt der Verkehr nur noch mit Tempo 30.Fotos: Muth

Schulsozialarbeit

Konzentriert hat sich das Ratsgremium daher auch auf den Ausbau der Schulsozialarbeit. "Hier erreichen wir weit mehr Jugendliche als in einem Jugendhaus", sagt Bürgermeister Klaus-Peter Waldenberger. Fast drei Stellen hat die Hölderlinstadt dafür eingerichtet. Betreuung und Bildung waren Schwerpunktthemen in der vergangenen Legislaturperiode. Der Gemeinderat hat in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde die Planung für ein Kinderhaus auf dem Seidel-Areal auf den Weg gebracht, das demnächst gebaut werden soll. Zum Abschluss des Konzepts wird Lauffen über sechs Kitagruppen verfügen.

Ein Glücksfall für die Stadt war die hohe Förderung von 566.000 Euro für die Neckarufergestaltung und den Kiesplatz − ein Steckenpferd von Bürgermeister Waldenberger. Die Zabermündung wurde renaturiert, der Festplatz am Kies neu gestaltet und mit Umweltminister Franz Untersteller 2013 beim Aktionstag Neckar eingeweiht.

Eine Ära der Hochbauten folgt
Die Generalsanierung der Hölderlinrealschule ist planerisch auf den Weg gebracht. Sie wird drei Millionen Euro kosten.Foto: Archiv/Berger

Auf den Weg gebracht hat das Gremium auch die Wohnbebauung. In den vergangenen fünf Jahren wurde so gut wie kein Gelände erschlossen. Das wird sich in der kommenden Legislaturperiode ändern. Der Bebauungsplan Seugen II steht bis zur Sommerpause. Lauffen schafft auf 5,3 Hektar neue Flächen für Häuslebauer. Waldenberger: "Wenn es gut läuft, rollen die ersten Bagger im Herbst." Für Gewerbe hat Lauffen bei Bedarf weitere Flächen im Burgfeld.

Der innerstädtische Abschnitt des Neckartalradweges ist genehmigt: Die Bauarbeiten laufen bereits und werden sich wie berichtet bis ins Spätjahr ziehen. Dann wird die Frage sein, wie schnell die Strecke nach Heilbronn folgen wird. Der Plan, linksseitig des Neckars zu bauen, ist genehmigt. Nun wird die Überquerung zwischen Horkheimer Wehr und Neckarinsel geplant. 2,5 Millionen Euro stehen im Raum. Für Klaus-Peter Waldenberger ist das Land jetzt am Zug. Ohne baldige Entscheidung müssen die Radler über kurz oder lang allesamt die 2005 gebaute, beschwerliche Trasse via Nordheim nutzen, weil der Weg übers Zementwerk dann nicht mehr zur Verfügung steht.

Eine Ära der Hochbauten folgt
Jugendrat

Etabliert hat sich der vom Gremium in Zusammenarbeit mit der Agendagruppe initiierte Jugendrat, der viele Projekte für Gleichaltrige auf den Weg gebracht hat, beispielsweise den Dirtpark für die Biker. Das Verkehrskonzept hat die Innenstadt etwas beruhigt, manche Bürger aber in Unruhe versetzt. Kürzlich wurde im Gemeinderat entschieden, den Versuch ohne nennenswerte Änderungen auch ein zweites Jahr laufen zu lassen. Im Frühjahr 2015 wird das neue Gremium entscheiden, ob man an Tempo 10 festhalten will.

Bürgerbeteiligung wird in Lauffen groß geschrieben. Unter dem Titel "Strategie 2030" wurden die Lauffener zu ihren Wünschen an die Stadt befragt. In Workshops werden in den nächsten Wochen verschiedene Gruppen weitere Konzepte erarbeiten, die schließlich im Gemeinderat diskutiert und entschieden werden. Die Sanierung Lauffen IV wird ebenfalls ein Schwerpunktthema in den nächsten Jahren sein. Und der Neubau der Sporthalle samt Mensa und Neuordnung der Räume für die Förderschule wird die Stadt rund zehn Millionen Euro kosten.

Kommune im Internet

www.lauffen.de

 

 

 

 


 

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