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Kirchheim

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Gemeindehalle hat Renovierung dringend nötig

Die längst erforderliche Sanierung soll der neue Gemeinderat auf den Weg bringen. Bürgermeister Uwe Seibold schätzt die Kosten auf bis zu 4,5 Millionen Euro. "Die Haustechnik ist ein Riesenproblem, und auch brandschutztechnische Vorgaben holen uns ein." Ein Architektenwettbewerb soll Klarheit über Varianten und Kosten bringen.

Gemeindehalle hat Renovierung dringend nötig
Die Technik ist veraltet, der Brandschutz unzulänglich: Die Gemeindehalle soll saniert werden. Dazu wird ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben.Foto: Veigel
Familienzentrum

Sanierung, Betreuung, Wohnbau- und Gewerbeerschließung: Das waren die Schwerpunktthemen für das scheidende Gremium. Für 3,3 Millionen Euro hat die Kommune das Kinderhaus Klex inklusive einer Mensa errichtet. In der kommenden Legislaturperiode soll dieses zum Familienzentrum ausgebaut werden.

Hier sollen sich laut Seibold die Eltern selbst stärker unterstützen, Informationsrunden organisieren. Zudem werden sie durch den Familienbesuchsdienst der Gemeinde begleitet. Ein Netzwerk mit den kirchlichen Trägern und weiteren Beratungsstellen ist von der Kommune geplant. Sie bezahlt auch das kirchliche Kinderhaus. 2,65 Millionen Euro kostet die Einrichtung im Ortszentrum, über 90 Prozent der laufenden Kosten werden dann auch von der Kommune bezahlt.

Schwerpunkt war zudem die Sanierung im Ortskern. Die Bereiche Schillerplatz, Hauptstraße, Oberdorf- und Uhlandstraße wurden für 1,2 Millionen Euro aufgewertet. In der nächsten Phase wird sich der Rat mit der Ortssanierung, Schwerpunkt Bahnhofsareal, mit geschätzten Kosten von 1,2 Millionen Euro befassen. Zudem werden weitere Straßen aufgewertet. Seibold listet weitere wichtige Projekte auf, die in den vergangenen fünf Jahren abgearbeitet wurden oder die noch auf der Agenda stehen:

Gemeindehalle hat Renovierung dringend nötig

Sportpark: Start war für die Realisierung des Sportparks Fronberg. Im Mittelpunkt stand der Bau eines Kunstrasenplatzes samt Flutlichtanlage am Rasenplatz für 800 000 Euro. Es folgt die Verlegung der Tennisplätze zum Sportplatz, um Abstand zum Wohngebiet zu gewinnen.

Schule: Das Glasdach der Schule auf dem Laiern wurde für 620 000 Euro energetisch ertüchtigt.

Stellwerk: Als Eingangstor zum Landschaftspark Neckar wurde das Stellwerk beim Bahnhof saniert. Kosten: 250 000 Euro.

Spielplatz: Der Goethespielplatz wurde für 150 000 Euro gestaltet.

Gewerbe: Viel Platz bekam das örtliche Gewerbe im neuen, sechs Hektar großen Gebiet Hellebarten.

Trauf: Schließlich musste das Naturdenkmal Trauf für 180 000 Euro gesichert werden, das zum Teil auf den Radweg am Neckar abgerutscht war.

Läden: Auch die Innerortsversorgung hat Seibold weiter im Blick. Der Bonus-Markt beim Rathaus kämpft wie andere Läden gegen das Übergewicht an Supermärkten und Discountern.

Wohnen: Ein neues Wohngebiet soll unterhalb des Kinderhauses Klex Richtung Bönnigheim erschlossen werden.

Bürgerbeteiligung: Der Gemeindeentwicklungsplan wird mit Bürgerbeteiligung fortgeschrieben.

 

Kommune im Internet

www.kirchheim-neckar.de


 

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