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Hardthausen

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Investieren und Schulden tilgen
Wichtig für die Gemeinde: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, hier beim Tag der offenen Tür nach dem Neubau 2013.Foto: Archiv/Veigel

Investieren und Schulden tilgen

Zum 50. Geburtstag des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Hardthausen machte das Unternehmen der 3900-Einwohner-Gemeinde 2009 ein besonderes Geschenk: ein 5,7-Millionen-Neubau des Gebäudes im Lampoldshausener Wald wurde beschlossen. Nach vier Jahren Bauzeit wurde es 2013 fertiggestellt. Dass diese Erweiterung viel Wald gekostete hat, wurde hingenommen − über 600 Arbeitsplätze stellt das DLR in Hardthausen immerhin.

Widerstand Beim Thema Windräder im Wald formierte sich hingegen Widerstand. 2013 wurde der Verein "Schutzgemeinschaft Hardthäuser Wald" gegründet. Im Haushaltsplan für 2014 tauchen aber weder Nutzungsentgelte für Windenergieanlagen noch Beträge zur Erhöhung der Beteiligung an der Bürger-Energie Hardthausen GmbH auf. Sechs Windräder habe Hardthausen zu verantworten, sagt Bürgermeister Harry Brunnet.

Investieren und Schulden tilgen

Im Gemeinderat sei man sich bei diesem Thema einig. Die Umweltverträglichkeit der Windräder sei zudem geprüft worden. Eine Informationsveranstaltung habe es vor kurzem ebenfalls gegeben, so der Bürgermeister: "Ich gehe davon aus, dass sie im Laufe des Jahres 2015 kommen. Noch müssen sie genehmigt werden." Es sei die Aufgabe der Gemeinde, die Chance zu ergreifen, einen Beitrag zur alternativen Energie zu leisten.

Erhalten und Erneuern Generell habe die ablaufende Legislaturperiode des Gemeinderats unter dem Motto gestanden: "Erhalten und Erneuern". Aufgrund der Auswirkungen der Finanzkrise habe man sich kräftig nach der Decke strecken müssen, so Brunnet. Erst im vergangenen Jahr sei damit begonnen worden, wieder größere Investitionen anzugehen.

Für bewegliches Anlagevermögen seien in dieser Zeit rund 200 000 Euro aufgebracht worden. Die Investitionen im Hoch- und Tiefbau haben bei zirka 11,6 Millionen Euro gelegen − einschließlich des Anteils an der neuen Verbandskläranlage in Stein mit 2,6 Millionen Euro. Ein weiteres Projekt war der barrierefreie Umbau der Gemeindehalle in Gochsen für 600 000 Euro.

Erfolgsrezept Auch die stetig steigenden Einnahmen durch die Beteiligung am Gewerbe- und Industriepark (GIK) in Neuenstadt spülten das nötige Geld dafür in die Kasse. Brunnet lobt: "Wir benötigten einen langen Atem, aber von 2009 bis 2014 war die Beteiligung ein echtes Erfolgsrezept." So konnte auch ein Neu- und Umbau der Verbandskläranlage für 2,6 Millionen Euro und die Modernisierung des Bauhofs in Kochersteinsfeld für 1,1 Millionen Euro realisiert werden.

Das Haushaltsjahr 2014 sieht für Harthausen vielversprechend aus, auch wenn es nicht an die Rekordzahlen des Jahres 2013 herankommt. 800 000 Euro werden in den Ausbau von Gemeindestraßen und Feldwegen fließen. Die Gemeinde will "den hohen infrastrukturellen Standard erhalten", so der Bürgermeister. Ziel sei, dabei weiterhin keine Schulden zu machen und kräftigt zu tilgen.

 

Kommune im Internet

www.hardthausen.de


 

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