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Warten auf den Lärmschutz

Warten auf den Lärmschutz
Der Netto-Markt an der Landesstraße hat den Erlenbacher Gemeinderat Nerven gekostet. Ende 2013 wurde endlich Eröffnung gefeiert.Foto: Archiv/Berger
Netto, Kreisel und Sanierungen: Einige Beschlüsse sind in den vergangenen fünf Jahren über den Tisch des Gemeinderats gewandert. Es wurde diskutiert − und vieles in die Wege geleitet. Zunächst unter Vorsitz von Bürgermeister Karl Alber, ab 2010 von seinem Nachfolger Uwe Mosthaf. Elf Millionen Euro hat Erlenbach während der Legislaturperiode in Hoch- und Tiefbau gesteckt. Wie hat sich die 5000-Einwohner-Kommune entwickelt? Und wie geht es für den neuen Gemeinderat weiter? Am 25. Mai ist Kommunalwahl. Zeit, einen Blick auf erledigte und anstehende Aufgaben des Gremiums zu werfen.

Discounter

Schlaflose Nächte bereitete den Räten vom Jahr 2010 an die Nahversorgung im Ort. Bis es im Dezember 2013 endlich soweit war: Der Netto-Markt an der L1101 öffnete seine Pforten. Danach hatte es lange nicht ausgesehen. Nachdem Streitigkeiten mit einem Grundstückseigentümer aufgetaucht waren, der zunächst an Lidl verkauft hatte, stand die Realisierung in den Sternen. Dann klappte doch noch alles. Zur Erleichterung für die Gemeinde, die sonst ohne Lebensmittelmarkt dagestanden hätte, ließ sich das Unternehmen außerdem auf eine Übergangslösung ein. Bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudes war der Markt in einem − eigentlich zu kleinen − Gebäude in der Talstraße untergebracht.

Lang ist auch die Geschichte des Kreisverkehrs im Ortsteil Binswangen. Rund 60 000 Euro hatte die Gemeinde 2009 für die Gestaltung ausgegeben. Schön oder hässlich? Sicher oder nicht? Schon vor der Ansage des Regierungspräsidiums in Stuttgart, dass das Kunstwerk als Verkehrsrisiko zu verschwinden habe, gingen im Rat die Meinungen auseinander − und es wurde hitzig diskutiert. Seit Juni 2013 herrscht zumindest über eine Sache Gewissheit: Das Kunstwerk darf offiziell bleiben, allerdings mit einigen Sicherheitsvorkehrungen.

Geldbeute

l In den Geldbeutel gegriffen hat die Gemeinde besonders für ein Projekt, dass mit dem Kreisel zusammenhängt: die Anbindung an die Landesstraße L1101. 2,5 Millionen Euro hat sie dafür auf den Tisch gelegt. Die Sanierung der Kindertagesstätten kostete 500 000 Euro, die Renaturierung der Sulm 450 000 Euro. Und in Eigenkontrollverordnung, Kanalsanierung und Kläranlage flossen 4,3 Millionen Euro.

Was kommt auf das neue Gremium zu? Standen in der vergangenen Legislaturperiode vor allem die Bildungseinrichtungen im Fokus, sind es nun Ortskernsanierung und Innenentwicklung. Die Grundschule zu modernisieren, wird rund eine Million Euro kosten. Für das Alte Schulhaus, das ehemalige Genossenschaftsgebäude in der Friedenstraße 46 und das Areal am Marktplatz sind zwei Millionen Euro eingeplant. Daneben stehen die Sanierung von Gemeindestraßen und der Bau eines Ärztehauses auf dem Programm.

Ins Auge gefasst hat die Verwaltung dafür den Parkplatz Weinsberger-/Ecke Talstraße. "2015 mit dem Bau starten und 2016 fertig sein, wäre ideal", sagt Bürgermeister Uwe Mosthaf. Auch das Bebauungsplanverfahren für den Lärmschutz an der Autobahn weiter voran zu bringen, wird Aufgabe des neuen Gemeinderats sein. Eine Unterschriftensammlung von 850 lärmgeplagten Bürgern wurde gestern von Initiatorin Doris Stempfle im Stuttgarter Landtag übergeben. Keine leichten Aufgaben für das Gremium, das um eine Partei erweitert werden könnte. Für die jetzige Wahl hat sich eine SPD-Liste neu gegründet − das erste Mal in Erlenbach.

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Kommune im Internet

www.erlenbach-hn.de


 

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