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Alte Schule war das Projekt schlechthin

Am 25. Mai werden neue Gemeinderäte gewählt. Was haben die Bürgervertreter von 2009 bis 2014 geleistet? Welche Projekte stehen an? Rückschau und Ausblick in Eberstadt.

Beim Blick zurück wird schnell klar, welches Thema sich wie ein roter Faden durch die Legislaturperiode zieht: das alte Schulhaus. Angestoßen hatte es noch der "alte" Gemeinderat, angepackt wurde die Generalsanierung dann 2009: Zuerst außen, dann innen. Immer wieder gab es gewichtige Dinge zu entscheiden.

Alte Schule war das Projekt schlechthin
Vor wenigen Wochen wurde das für 1,57 Millionen Euro renovierte Gebäude von 1880 eingeweiht. Jedem gefällt‘s, und die kritischen Stimmen, die es im Vorfeld gegeben hatte, sind verstummt. Möglich wurde die Erneuerung auch, weil die Ortsmitte ins Landessanierungsprogramm aufgenommen worden war. Mit Geld aus diesem Fördertopf werden derzeit auch Straßen und Gässle im Dorfkern auf Vordermann gebracht. 

Womit hatten es die Bürgervertreter noch zu tun? Unter anderem leiteten sie die Erweiterung des Gewerbegebiets "Steg" in die Wege. Elf Bauplätze sind entstanden und warten nun darauf, dass Firmen loslegen. Saniert wurde das Mehrzweckhaus in Hölzern (rund 200 000 Euro), für die Feuerwehr wurde ein neues Fahrzeug gekauft (430 000 Euro). Wenig tun konnten die Räte gegen die Tatsache, dass es ruhiger wurde in der Ortsmitte: Erst schloss Schlecker, dann die Metzgerei Hofmann. Ins Leben gerufen wurde ein Wochenmarkt. Dieser erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Neue Halle

Das Gremium hat zudem wichtige Grundsatzbeschlüsse gefasst − sie umzusetzen wird Aufgabe des künftigen Rats sein. Der wichtigste, weil einschneidend und teuer: Abriss und Neubau der Eberfürsthalle. Außerdem soll in den Krautgärten/Kirchhofäckern neues Wohnbauland ausgewiesen werden. Ein Thema, das nicht unumstritten ist: Eine Diskussion um die Größe mit insgesamt rund 40 Baufenstern hatten die Grünen-Gemeinderäte kürzlich angestoßen.

Alte Schule war das Projekt schlechthin
Viel Geld floss in die Sanierung des alten Schulhauses. Foto: Archiv/Tschürtz
Apropos Grüne: Ist bei den übrigen Bürgervertretern oft gar nicht so deutlich, wer zu welcher Liste − SPD, CDU/Freie und BWV − gehört, weil es so etwas wie Fraktionszwang nicht gibt, so haben sich die drei Männer der Grünen Bürgerliste häufig klar gegen den Rest abgegrenzt − indem sie bestimmte Themen setzten oder anderer Meinung waren. Und damit meist in der Minderheit blieben. Und indem Vertreter der Liste dem Rest der Runde gerne mal die Welt erklärte − was oft nicht so gut ankam. Auffällig ist, das alle drei Grünen-Gemeinderäte aufhören. Aus Frust? Nein, sagt einer, Philipp Volkmann. "Alle aus verschiedenen persönlichen Gründen."

Was steht bis 2019 neben Halle und Neubaugebiet noch auf der Agenda? Etwa der Abschluss der Ortskernsanierung, die Umgestaltung der Ortseinfahrt zum Kreisel oder womöglich das Thema Windkraft auf dem Bergfeld bei Hölzern.

Kommune im Internet

www.eberstadt.de


 

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