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Bönnigheim

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>>Ergebnis der Gemeinderatswahl von Bönnigheim 

 

 


Stadthalle bleibt weiterhin Sorgenkind

Stadthalle bleibt weiterhin Sorgenkind
Bönnigheim hat durch Sanierungsmaßnahmen eine neue Aufenthaltsqualität bekommen, das wurde auch kürzlich beim Festumzug deutlich.Foto: Birgit Riecker
Seit zwölf Jahren ist Kornelius Bamberger nun Bürgermeister in Bönnigheim. "Und von der ersten Stunde an hat mich dieses Projekt begleitet." Der Verwaltungschef spricht vom Amann-Gelände, das Verwaltung und Gemeinderat in der vergangenen Legislaturperiode zu einem neuen Zentrum im Ort entwickelt haben. Hier entstanden Platz für die Diakonie, altenbetreute Wohnungen und angegliedert ein Wohngebiet für junge Familien, aber auch mobile Ältere, die eine neue Bleibe im Stadtzentrum suchen. In diesem Zuge wurden neue, sehenswerte Wohlfühl- und Aufenthaltsflächen samt Café realisiert.

Halle 

Kummer macht nach wie vor die alte Stadthalle, die für viele Veranstaltungen zu klein ist. Bamberger: "Das ist für uns ein Riesenknochen." Der Wettbewerb ist abgeschlossen, der Preisträger steht. "Doch der Zug kann nicht abfahren." Der millionenschwere Neubau ist über den Etat der klammen Stadt derzeit nicht darstellbar. Bis 2017 wird die Kasse der 7200 Einwohner zählenden Stadt in der Rücklage nur den vorgeschriebenen Mindestbestand von 400.000 Euro vorweisen.

Stadthalle bleibt weiterhin Sorgenkind

Dennoch ist Bamberger mit der Entwicklung sehr zufrieden. Konnte durch die Fusion der Feuerwehren der Kernstadt und der Stadtteile Hohenstein und Hofen doch eine schlagkräftige Truppe gebildet werden, die nun im 2,7 Millionen Euro teuren Feuerwehrmagazin Richtung Hohenstein untergebracht ist. Direkt am Fuße des Neubaugebiets "Schlossfeld II-Nord", wo Bönnigheim auch Platz für Häuslesbauer geschaffen hat. Über die Hälfte der 44 Plätze sind bereits reserviert. Das Schlossfeld II-Süd ist auf den Weg gebracht. Auch die Altstadt wird aufgewertet. Hier werden private Maßnahmen gefördert.

Neue Gewerbeflächen werden im Lauffener Feld Richtung Lauffen und Heilbronn entstehen. Hier wirft Bönnigheim den Köder aus, um auf einer fünf Hektar großen Fläche einen richtig dicken Fisch anzusiedeln. Durch das Engagement der Stadt wurde auch die Erweiterung der Hohenstein-Institute mitten im regionalen Grünzug möglich.

Bürgernähe

Zudem wurde die 1,7 Millionen Euro teure, dreigruppige Kindertagesstätte realisiert: "Das wäre schon die halbe Halle." Die Stadt hat eine reiche Infrastruktur − auch im Bildungsbereich. Und das kostet Geld. Bürgermeister Bamberger: "Sie finden keine andere Stadt unserer Größe, die Gebäude für alle drei Schulformen unterhält." Bürgernähe war dem Gremium in der vergangenen Legislaturperiode wichtig. Daher wurde das Bürgerbüro im Rathaus für 160.000 Euro eingerichtet.

Kommune im Internet

www.boennigheim.de


 

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