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Bad Friedrichshall

Bad Friedrichshall

Konstruktiv auch bei schwierigen Fragen

Konstruktiv auch bei schwierigen Fragen
Bürgermeister Peter Dolderer, Architekt Wahrmut Stehle und Stadtbaumeister Enno Loose (v.l.) begutachten 2009 die Schäden im Greckenschloss.
Auch wenn die Stadt Bad Friedrichshall in der ablaufenden Wahlperiode des Gemeinderats den größten Einzelbetrag mit rund 7,3 Millionen Euro für den Anschluss an die Stadtbahn Nord in ein neues Projekt investiert hat, sind die Investitionshaushalte der vergangenen fünf Jahre doch gekennzeichnet von Instandhaltung und Sanierung. Die Infrastruktur in Bad Friedrichshall ist gut ausgebaut. Sie zu erhalten und zu modernisieren, kam die Salzstadt teuer zu stehen. Allein die fünf größten Sanierungsprojekte schlugen mit rund 18 Millionen Euro zu Buche.

Modern 

Konstruktiv auch bei schwierigen Fragen
Der Kirchplatz vor der Sebastiankirche in Kochendorf bekommt ein neues Gesicht. Die Maßnahme gehört zur Sanierung des Stadtteils.

Ganz oben auf der Liste steht das Greckenschloss. Lange Jahre gammelte das Kochendorfer Wahrzeichen vor sich hin. Bis es zuletzt hangseitig abzurutschen drohte und schließlich einsturzgefährdet war. 6,9 Millionen Euro investierte die Salzstadt in die Ertüchtigung des altehrwürdigen Gemäuers. Fünf Millionen Euro haben sich die Stadtwerke Bad Friedrichshall Sanierung und Modernisierung des Solefreibads kosten lassen. Das Bad präsentiert sich jetzt als attraktive und moderne Einrichtung und zieht Badegäste weit über die Grenzen der Stadt hinaus an.

Insgesamt rund 60 Millionen Euro hat die Stadt samt ihrer Eigenbetriebe Stadtentwässerung und Stadtwerke in der vergangenen Wahlperiode investiert. Leicht hat sich der Gemeinderat seine Arbeit nicht gemacht. Trotzdem die Meinungen teilweise in der Sache auseinander gingen, hat das Gremium immer konstruktiv zusammengearbeitet. Wegweisendes enthält der Stadtentwicklungsplan, den Verwaltung und Gemeinderat zusammen mit Bürgern erarbeitet haben.

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Noch immer ist für die Stadtbahn Nord in Neckarsulm die Fahrt zu Ende. Bad Friedrichshall hat für den Anschluss 7,3 Millionen Euro investiert.Foto: Archiv/Veigel

Der Streit um die Nahversorgung in Jagstfeld stellte die Gemeinderäte vor die härteste Bewährungsprobe der vergangenen Periode. Ein Einkaufszentrum mit Drogeriemarkt für den Stadtteil? Die knappe Mehrheit der Bürgervertreter stimmte dagegen, um die Stadtmitte rund um den Friedrichsplatz am Leben zu erhalten. Hier entsteht jetzt ein Wohn- und Geschäftskomplex mit Drogeriemarkt, Schuhgeschäft und kleineren Läden. Mancher Gemeinderat musste sich für diese Entscheidung Schmähungen anhören. Eine Rätin soll gar auf offener Straße angespuckt worden sein.

Auch der künftige Gemeinderat wird keine leichte Aufgabe haben. Größere Investitionen sind nur mit Augenmaß möglich. Immerhin nehmen auch in der nächsten Wahlperiode Sanierungen einen breiten Raum ein. Allein die Otto-Klenert-Realschule wieder in Schuss zu bringen, kostet die Salzstadt voraussichtlich rund zehn Millionen Euro. Ob die gemeinsame Mensa mit der Glück-Auf-Werkrealschule tatsächlich realisierbar sein wird, ist deshalb fraglich. Rund 2,2 Millionen Euro wären hierfür nötig.

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Stadtmitte

Die Sanierungen in Kochendorf und in der Stadtmitte gehen weiter. 4,2 Millionen Euro sind dafür geplant. Insgesamt geht die Verwaltung in der mittelfristigen Finanzplanung von Investitionen von Stadt und Eigenbetrieben in Höhe von rund 42 Millionen Euro aus.

Sicher ist schon jetzt, dass die neuen Gemeinderäte zwei Bürgermeister erleben werden. Die Ära Peter Dolderer wird 2017 beendet sein. Aus Altersgründen wird sich das Stadtoberhaupt einer Wiederwahl nicht mehr stellen können.

Kommune im Internet

www.bad-friedrichshall.de

 

 

 


 

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