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Heilbronner Gemeinderat setzt sich aus sieben Parteien zusammen

Heilbronn - Der 18. Heilbronner Gemeinderat der Nachkriegsgeschichte steht: Trotz eines Stimmverlustes von 5,2 Prozent bleibt die CDU mit 14 Sitzen (- 2) stärkste politische Kraft. Die SPD verliert 1,8 Prozent und hat künftig statt 12 nur noch 11 Mandate. Die stärksten Zugewinne erhält mit 4,4 Prozent die FDP.

Von Joachim Friedl und Herbert Kaletta

Stundenlange Konzentration: Wie hier im Heilbronner Rathaus waren die vielen Wahlhelfer gestern in der Region gut beschäftigt.


Aktuelle Ergebnisse zur Kommunalwahl


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Stadtkreis Heilbronn - Der 18. Heilbronner Gemeinderat der Nachkriegsgeschichte steht: Trotz eines Stimmverlustes von 5,2 Prozent bleibt die CDU mit 14 Sitzen (- 2) stärkste politische Kraft. Die SPD verliert 1,8 Prozent und hat künftig statt 12 nur noch 11 Mandate.

Die stärksten Zugewinne erhält mit 4,4 Prozent die FDP und stellt fünf Stadträte, einen mehr als in der zu Ende gehenden Periode. Die Grünen legen um 2,4 Prozent zu und sind mit vier Stadträten (+1) vertreten. Fraktionsstärke haben die Freien Wähler: Sie holen 8,5 Prozent (+ 2,6 Prozent) und stellen künftig drei Stadträte. Pro Heilbronn (ehemals Rep) ist mit zwei, die Linke, die zum ersten Mal antrat, mit einem Stadtrat vertreten. Die ÖDP scheiterte mit 2,3 Prozent. 47 Stimmen fehlten zum erstmaligen Einzug.

Neu in das Gremium ziehen ein: Dr. Joachim Cyran, Martin Diepgen (CDU), Gerd Kempf (SPD), Michael Link (FDP), Susann Bay, Alexander Habermeier (Grüne), Malte Höch (FWV) und Hasso Ehinger (Linke).

Den Sprung nicht mehr in das Ratsrund geschafft haben CDU-Stadtrat Andreas Heinrich, die SPD-Räte Martin Haag und Markus Scheffler sowie Grünen-Stadtrat Uwe Ahrens. Nicht mehr angetreten sind Nobert Selz, Carina Hekler (CDU), Ursula Scheuermann (FDP) und Alexander Schonath (Rep).

Mit 42,9 Prozent fiel die Wahlbeteiligung für das 40-köpfige Gremium um 3,2 Prozent schlechter aus als bei der Wahl vor fünf Jahren. Die meisten Stimmen von allen angetretenen 320 Kandidaten erhielt Thomas Strobl (CDU). Platz 1 bei der SPD eroberte Herbert Burkhardt. Statt neun sind künftig nur noch acht Frauen im Rat vertreten.

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Landkreis Heilbronn - Freie Wähler legen zu, CDU nimmt ab: Grob betrachtet, haben sich die Verhältnisse bei den Gemeinderatswahlen im Landkreis Heilbronn nicht verschoben. Über 350 Plätze für Freie Listen, über 220 für Listen von CDU mit und ohne Partner und rund 150 für die SPD zeigen eine bekannte Reihenfolge.

Auch wenn die Frauenquote in vielen Gemeinderäten gering blieb (Bericht folgt), von Nordheim lässt sich das nicht sagen. Stand es dort schon bisher 50 : 50, so gehören jetzt elf von 19 Ratssitzen Frauen.

Der Vergleich der Listen und Parteien zeigt, dass die CDU gerade in den größeren Städten etwas verloren hat. So fiel sie – jeweils von hoher Basis aus – in Neckarsulm von 15 auf zwölf Sitze, in Bad Friedrichshall von 14 auf zwölf, in Bad Rappenau von 19 auf 17 und in Eppingen von 13 auf elf Sitze.

Die Freien Wähler haben zugelegt, auch die FDP, obwohl sie selten solo kandidiert. In Abstatt tat sie es erstmals und holte gleich zwei Sitze. Auch in Neckarsulm hat die FDP erstmals einen Sitz und in Bad Rappenau gar fünf statt bisher einen.

Die SPD ist mit am stabilsten geblieben, auch wenn es mancherorts schwankte. So hat sie in Schwaigern von vier auf sechs Sitze zugelegt, in Bad Rappenau zwei von zwölf Sitzen eingebüßt.

Dort wo die Grünen antraten, auch mit grün-alternativen Listen, haben sie meist zugelegt. So in Lauffen und Eberstadt. Oder in Leingarten, wo sie mit fünf Sitzen gar gleich stark sind wie die CDU und die Freien Wähler. Ein Einzelphänomen ist die ÖDP in Bad Rappenau. Nur dort ist sie im Gemeinderat, hat jetzt vier statt zwei Sitze.

Die Wahlbeteiligung? Meist zwischen 50 und 60 Prozent. Mit Tief in Bad Friedrichshall ( 43,1 Prozent).
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Die Gemeinderäte im Stadt und Landkreis Heilbronn



  


 







 

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