Radtour vom Bottwartal ins Schozachtal und zurück

Beilstein  Tolle Blicke auf Burg und Tal: Auf der Radtour durchs Bottwartal und Schozachtal liegen sehenswerte Burgruinen und andere Punkte, an denen sich ein Halt lohnt.

Von Wolfgang Seybold
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Hinter Bäumen versteckt, ist die Ruine Helfenberg kaum zu sehen. Die Burg wurde zur Stauferzeit erbaut. Foto: Wolfgang Seybold

Diese Fahrradtour vom Bottwartal ins Schozachtal und zurück führt durch Wälder und grüne Talauen. Im ersten Abschnitt sind es die mittelalterliche Burg Wildeck und die Ruine Helfenberg, die das Landschaftsbild bestimmen. Es folgen idyllische Dörfer entlang des Flüsschens Schozach. Die nicht zu anspruchsvolle Tour führt dann zum Wunnenstein und anschließend hinab ins Bottwartal. Nach rund 31 Kilometer ist der Rundkurs geschafft. Der Bergfried Langhans von der Burg Hohenbeilstein markiert das Ziel.

Wenn man die Burgen nur vom Tal aus in Augenschein nimmt, genügt für die Radtour ein normales Fahrrad. Für die steilen Auffahrten ist aber ein E-Bike ratsam.

Auf zu Burg Wildeck

Starten kann man die Tour vom Parkplatz an der Beilsteiner Stadthalle. Von hier aus geht es nach rechts die Albert-Einstein-Straße hinauf bis zur L1100. Nach der Querungshilfe fährt man links den kurzen Anstieg hinauf und auf gutem Weg nach Helfenberg. Auf der Hauptstraße geht es nach rechts, um dann gleich wieder nach links in Richtung Unterheinriet abzubiegen.

Die Ruine Helfenberg liegt direkt vor einem. Von der Ortsverbindungsstraße aus hat man einen tollen Blick auf die Burg Wildeck und über das Schozachtal. Unter der Wildeck links halten und die Abfahrt bis zur linken Haarnadelkurve fahren. Hier muss man acht geben, damit man das Abbiegen nach rechts (nach dem Waldparkplatz) nicht verpasst. Dann dem Weg im Wald folgen, bei der Weggabelung rechts halten. An der Einmündung in die Landstraße links nach Unterheinriet fahren. Nach der kleinen Brücke über die Schozach links dem Radweg in Richtung Abstatt folgen. Der Bürgerpark in Abstatt lädt zum Rasten und Verweilen ein.

Tolle Aussicht über das Bottwartal

Beim Hotel Hiller geht es kurz nach rechts, um dann wieder auf den gut ausgeschilderten Radweg nach Auenstein zu treffen. In Auenstein fährt man bis zur Ortsmitte und biegt rechts in die Eisenbahnstraße ab. Die L1100 wird unterquert, nach dem Nettomarkt geht es nach rechts auf den Alb-Neckar-Radweg.

Auf ihm erreicht man Ilsfeld. Der Großen Hasengasse folgt man nach links bis zum Kreisverkehr, den man auf dem Eichenweg in Richtung Abstetterhof verlässt. Immer geradeaus geht es, dazwischen etwas steiler bergauf, über die Autobahnbrücke, dann durch den Wald über die Landstraße bis zum Parkplatz Wunnenstein bei der alten Winterlinde. Den Wunnenstein lässt man links liegen und fährt, nach einem Besuch im Ausflugslokal Gipshütte, durch die Weinberge nach Großbottwar hinunter. Zwischendurch sollte man mal kurz anhalten und die tolle Aussicht über das Bottwartal bis hin zu den fernen Bergen der Schwäbischen Alb genießen.

Geeignet für Familien

Radtour vom Bottwartal ins Schozachtal und zurück

Durch winklige Gassen gelangt man auf den Großbottwarer Marktplatz, der von dem mächtigen Fachwerk-Rathaus beherrscht wird. Die Giebelfront ziert eine Sonnenuhr. Auf dem Marktplatz laden Eiscafé und Pizzeria zum Rasten ein. Frisch gestärkt erreichen die Tourenfahrer den Alb-Neckar-Radweg, wenn sie die L1100 beim Rosenplatz überqueren und in die Bahnhofstraße einfahren. Diesem in Richtung Oberstenfeld und weiter zurück nach Beilstein folgen.

Diese Radrundwanderung eignet sich auch für Familien. Die Burgen Hohenbeilstein (Falknerei, Burgrestaurant) und Wildeck (Staatsweingut) sowie die Ruine Helfenberg sind einen Abstecher wert. Ein toller Spielplatz ist für die Jüngsten zwischendurch eine willkommene Abwechslung.

Nicht zuletzt laden entlang der Strecke zahlreiche Gaststätten, Besenwirtschaften, Weinstuben, Biergärten, Cafés und Eisdielen zu einer wohlverdienten Rast ein.

 

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