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JAHRESRÜCKBLICK  Sports Utility Vehicles liegen bei den Kunden weiterhin klar im Trend

In den vergangenen Monaten hat die Autobranche wieder eine Fülle an neuen Modellen präsentiert. Einen kleinen Ausschnitt davon zeigt die Autostimme in ihrem traditionellen Rückblick.

Alfa Romeo Stelvio

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Den schicken Alfa Romeo Stelvio gibt es auch als Variante mit 510 PS.

 

 

 


Der schicke Stelvio ist auch als Quadrifoglio erhältlich und kostet ab 89.000 Euro. Der in Zusammenarbeit mit Ferrari entwickelte V6-Bi-Turbomotor mit 2,9 Litern Hubraum leistet 375 kW/510 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 600 Newtonmetern parat. Für die Kraftübertragung sorgen eine Automatik mit acht Stufen und der serienmäßige Allradantrieb. Das Höchsttempo geben die Italiener mit 283 km/h, den Verbrauch mit 9,8 Litern an (CO2-Emission: 227 g/km).

BMW X5

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Der neue BMW X5 läuft im US-amerikanischen Spartanburg vom Band.

 


Die vierte Generation des BMW X5 (Verbrauch: 6,0 bis 11,6 Liter, CO2-Emissionen: 158 bis 264 g/km) beeindruckt mit einer Fülle an Innovationen und bringt die typische Kombination aus Offroad-Performance und dynamischer Fahrfreude auf der Straße intensiver denn je zur Geltung. Wie seine Vorgänger wird der neue BMW X5 (ab 70.850 Euro) im US-amerikanischen Spartanburg produziert. Zahlreiche erstmals für ein BMW X Modell verfügbare Fahrwerkssysteme wie Zweiachs-Luftfederung, Integral-Aktivlenkung und Offroad-Paket steigern Vielseitigkeit, Dynamik und Komfort.

 

Cadillac

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Bringt 649 PS über die Hinterachse auf die Straße: der Cadillac CTS-V.

 


107.200 Euro kostet der Cadillac CTS-V. Unter der markant gestalteten Motorhaube befindet sich ein Achtzylinder-Benziner mit 6,2 Liter Hubraum. Unter Zuhilfenahme eines flott ansprechenden Kompressors wird die immense Leistung erzeugt, die das Auto bis zu 320 km/h schnell macht. Viel beeindruckender als das pure Höchsttempo aber ist der Durchzug − egal ob bei 100, 150 oder 200 km/h − wer aufs Gas tritt, spürt kurz die Achtgang-Automatik arbeiten, und dann geht die Post ab. Normverbrauch: 13 Liter (CO2-Emission: 298 g/km).

 

Citroen Berlingo

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Der neue Citroën Berlingo ist in zwei Ausführungen zu haben.

Fotos: Hersteller

 


Angeboten wird der Berlingo als M von 4,40 Metern mit fünf Sitzen oder als 4,75 Meter langer XL mit sieben Sitzen und immer mit zwei Schiebetüren, wächst der Laderaum hinter der großen Klappe mit der separat zu öffnenden Scheibe um 100 auf bis zu 775 Liter im Berlingo M und auf 1050 Liter in der XL-Variante. Es gibt bis zu 28 Ablagen mit noch einmal 186 Litern Stauraum, und man kann die drei Einzelsitze im Fond nicht nur umlegen und in der XL-Version auch verschieben, sondern mit einem Handgriff ausbauen. Die Preise für die dritte Generation des Familienflitzers beginnen bei rund 19.090 Euro.

 

Corvette Stingray

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Die Corvette Stingray ist ab 91?450 Euro zu haben.

 


Die amerikanische Sportwagenlegende zeigt sich so frisch wie nie zuvor: In der Basisversion (ab 91.450 Euro) verfügt die siebte Generation über standesgemäße 466 PS, V8 Motor und Achtgang-Automatik (Verbrauch: 12,4 Liter, CO2-Emission 284 g/km). Ein Acht-Zoll-HD-Touchscreen informiert den Fahrer über Performance und Fahrleistung − je nach Fahrmodus werden automatisch die relevantesten Daten angezeigt. Das Head-Up-Display zeigt Infos auf der Windschutzscheibe an, mit der 4G-LTE-Internetverbindung samt WLAN-Hotspot sowie dem OnStar-Assistenten auf Knopfdruck ist die Corvette Stingray modern vernetzt.

 

Fiat 500X

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Fiat hat den 500X überarbeitet und ihm aktuelle Technik spendiert.

 


Der 4,27 Meter lange Fiat 500X (ab 17.490 Euro) wurde unlängst modellgepflegt. Die äußeren Änderungen sind wie allgemein bei Überarbeitungen dieser Art bescheiden. Wesentlich sind sparsame neue Benzinmotoren mit drei oder vier Zylindern, 1,0 beziehungsweise 1,3 Liter Hubraum, die mit Turbo und Direkteinspritzung arbeiten und deren Abgase neuerdings auch mit Partikelfilter gereinigt werden. Damit erreichen sie die Abgasnorm 6d-Temp ebenso wie die drei Dieselmotoren mit 1,3, 1,6 oder zwei Litern Hubraum. Fein gestaffelt fächern sich die Leistungen von 70 kW/95 PS bis 110 kW/150 PS auf (Verbrauch: 4,6 bis 6,8 Liter, CO2-Emissionen: 122 bis 156 g/km).

 

Ford Focus

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Ford hat seinen kompakten Golf-Gegner Focus komplett modernisiert.

 


Die vierte Generation des Ford Focus (ab 18.700 Euro) wirkt er geduckter und kantiger, im Heckbereich ist er in erster Linie an seinen zweigeteilten Leuchten als Neuling zu erkennen. Angesichts des starken Mitbewerber-Umfelds haben die Ingenieure vor allem bei der Federung, Dämpfung, Lenkung, Geräumigkeit und den über 30 Assistenzsystemen mehr als eine Schippe draufzulegen versucht. Zudem fällt schon beim Einsteigen das zweckmäßige Cockpit auf: Schluss mit den vielen Schaltern. Dabei lassen sich alle Informationen problemlos abrufen und Änderungsbefehle einfach erteilen. Im Motorenprogramm stehen fünf Dreizylinder-Benziner und drei Vierzylinder-Diesel zur Verfügung.

 

Ford Kuga Vignale

 


Unter dem Logo "Vignale" bietet Ford seit geraumer Zeit seine besonders exklusiv ausgestatteten Modelle an. Dazu zählt beispielsweise auch der Kuga. Mit 18 Zoll großen Rädern, Kühlergrill im Wabenlook und zahlreichen in Wagenfarbe lackierten Teilen macht er optisch Eindruck. Im Innenraum fallen die mit Leder bezogenen Elemente wie Armaturenträger und Armauflage ins Auge. Eine Ambiente-Beleuchtung sorgt für die passende lichttechnische Stimmung. In der Vignale-Basisversion ist ein 1,5-Liter-Benziner mit 150 PS, Frontantrieb und Handschaltung serienmäßig, es gibt aber auch einen kräftigen 180-PS-Diesel mit Allrad und Sechsgang-Automatik, er kostet 44.050 Euro und verbraucht im Alltag 7,5 Liter (CO2-Emission: 199 Gramm pro Kilometer).

 

Hyundai Santa Fe

 


Das Flaggschiff der Marke verbindet modernes Design mit Komfort und großzügigem Platzangebot für bis zu sieben Personen sowie den aktuellsten Sicherheitstechnologien. Der Santa Fe startet wie die Vorgängergeneration beim Dieselangebot unverändert bei 35.070 Euro (Verbrauch Basismodell: 5,7 Liter, CO2-Emission: 151 g/km). Alle Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro 6d-Temp. Die vierte Generation des großen Korea-SUV ist mit fünf Antrieben und in den vier Ausstattungslinien Select, Trend, Style und Premium konfigurierbar. Der Antrieb lässt sich je nach Variante mit dem variablen HTRAC-Allradantrieb und manueller Handschaltung oder Automatikgetriebe kombinieren.

 

Jaguar E-Pace

 


Nach dem ausladenden F-Pace hat Jaguar den mit 4,39 Meter Länge knackig kurzen E-Pace an den Start gebracht. Markanter Frontgrill, stark nach hinten ansteigende Fensterlinie, schmale Heckleuchten, dazu Räder bis 21 Zoll − der bis zu 300 PS starke E-Pace ist ein Blickfang in seinem Segment. Ein Alleinstellungsmerkmal ist die "Fahrerkabine" − sprich: Der Fahrzeuglenker wird von Mitteltunnel, Mittelkonsole und Armaturenträger regelrecht umschlossen. Die Preise beginnen bei 35.625 Euro, die Normverbräuche zwischen 5,3 und 8,6 Liter (CO2-Emissionen: 141 bis 197 Gramm pro Kilometer).

 

Jeep Wrangler

 


Kein Allradler hat eine derart lange Tradition wie der Jeep Wrangler − schließlich reichen seine Wurzeln zurück bis zum Willy"s Jeep von 1942. Angeboten wird der Klassiker (ab 46.500 Euro) wieder als kurzer Drei- oder als langer Fünftürer − und natürlich gibt es wieder ein halbes Dutzend Aufbauvarianten: Beide Modelle kann man mit Hard- oder Softtop bestellen, kann sie zum Cabrio umbauen oder die Türen herausnehmen − und wie eh und je kann man auch wieder die Frontscheibe umklappen.

 

Kia Ceed

 


Zu Preisen ab 15.990 Euro geht die dritte Generation des Ceed an den Start und beweist, dass es in der Kompaktklasse nicht immer ein Golf sein muss. Vornehme Materialien und große Touchscreens machen einen schmucken Eindruck, und das Komfortniveau ist wie immer überdurchschnittlich. Ebenfalls kräftig aufgerüstet hat Kia bei den Assistenzsystemen: Neben der automatischen Abstandsregelung und den Warnern für Kreuzungen und Querverkehr gibt es deshalb jetzt zum ersten Mal bei einem Auto aus Korea auch eine aktive Spurführung mit Lenkeingriff.

 

Land Rover Discovery

 


Die fünfte Generation des Discovery (ab 56.600 Euro) misst 4,97 Meter und ist das Familienauto unter den Modellen von Land Rover. Großes Ladevolumen, verschiebbare Rückbank, elektrische Heckklappe und bis zu 3,5 Tonnen Anhängelast machen den Briten zum Praktiker. Innen erwartet Passagiere ein aufs Wesentliche reduziertes Cockpit. Zudem stehen neun USB-Ports und sechs 12-Volt-Ladebuchsen bereit, ein WLAN-Hotspot ist ebenfalls verfügbar. Dank der Theaterbestuhlung genießt man in Reihe zwei und drei eine wunderbare Aussicht.

 

Mazda CX-3

 


Facelift für das kompakte SUV (ab 17.990 Euro): Der Kunde hat die Wahl zwischen zwei Benzinern und einem Dieselmotor, Front- und Allradantrieb sowie einem manuellen und einem automatischen Sechsgang-Getriebe. Ab der Exclusive-Line werten LED-Nebelscheinwerfer und -Rückleuchten die Optik auf. In der Top-Version Sports-Line verfügt der Mazda CX-3 zudem serienmäßig über neues Matrix-LED-Licht, ein SD-Navigationssystem, neue Applikationen in Chromoptik am vorderen Stoßfänger und an den Türen sowie über neue 18 Zoll große Leichtmetallräder. Smartphones lassen sich ab sofort optional ab Center-Line per Apple CarPlay und Android Auto noch einfacher mit dem Infotainment-System MZD Connect verbinden.

 

Mitsubishi Eclipse Cross

 


Sein mutiges Heck ist Geschmackssache. Der Innenraumwiederum ist sportlich-aufgeräumt und bietet ausreichend Platz für vier. Unter der Haube arbeitet ein Vierzylinder-Benziner mit 163 PS (Verbrauch: 7,0 Liter, CO2-Emission: 159 g/km). Auf der Höhe der Zeit ist der handliche Bolide in Sachen Assistenzsysteme − neben Spurhalte-, Auspark-, Totwinkel- und Fernlichtassistent stehen auch Auffahrwarner, 360-Grad-Kamera und Tempomat zur Verfügung. Zu haben ist der Mitsubishi Eclipse Cross ab 18.990 Euro.

 

Nissan Leaf

 


Der neue Leaf (ab 31.950 Euro) kommt dank Akku mit größerer Kapazität (40 kWh) theoretisch bis zu 378 Kilometer weit. Die Leistung des Elektromotors wurde um 30 kW/41 PS auf 110 kW/150 PS gesteigert. Unverändert liegt die elektronisch abgeregelte Höchstgeschwindigkeit bei 144 km/h. Wenn der Akku voll und das e-Pedal durch Tastendruck aktiviert ist, sollen sich mehr als 20 Prozent der Fahrtzeit mit nur einem Pedal zurücklegen lassen. Ähnlich wie beim BMW i3 verzögert der Leaf sanft und sogar bis zum Stillstand, wenn der Fahrer den Fuß vom Gaspedal nimmt. Wer gar keinen Fuß benutzen möchte, drückt die Taste Pro-Pilot.

 

Opel Combo

 


Der Opel Combo Life überzeugt mit viel Platz, flexibler Aufteilung, wahlweise als Kurz- (4,40 Meter) oder XL-Version (4,75 Meter) für jeweils fünf oder sieben Passagiere und markantem, Opel-typischem Design. Zum Einstiegspreis von 19.995 Euro hat der Allrounder in der Ausstattungslinie Selection serienmäßig Assistenz-Systeme wie Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgänger-Erkennung, Spurhalte-Assistent, Berg-Anfahr-Assistent, Geschwindigkeitsregler und -begrenzer sowie Müdigkeits- und Verkehrsschilderkennung an Bord.

 

Seat Tarraco
 

 


Mit einer Länge von 4,73 Meter und einer Höhe von 1,65 Meter geht der neue Seat Tarraco (ab 29.980 Euro) an den Start. Zwei Benzin- und zwei Dieselmotoren werden zur Markteinführung erhältlich sein − wahlweise mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) und mit Vorderradantrieb oder 4Drive Allradantrieb. Der Tarraco rundet das SUV-Angebot von Seat nach oben ab.

 

Subaru XV

 


Besonderheit beim neuen XV (ab 22.980 Euro): Subaru verzichtet darauf, einen Diesel anzubieten. Somit stehen nur zwei Vierzylinder-Benziner zur Verfügung. Das Aggregat mit 1,6 Liter Hubraum leistet 114 PS und verbraucht laut Norm 6,4 Liter (CO2-Emission: 145 g/km), das Triebwerk mit zwei Liter Hubraum kommt auf 156 PS und 6,9 Liter (155 g/km). Zudem gibt es den 4,46 Meter langen, fünftürigen XV nicht mehr mit Schaltgetriebe, sondern nur noch mit stufenloser Automatik (Lineartronic). red/arü/dpa


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