Radler schützen: Autotür mit holländischem Griff öffnen

Berlin (dpa/tmn)  Wenn sich vor Radlern oder E-Scooterfahrern plötzlich eine Autotür öffnet, herrscht höchstes Unfall- und Verletzungsrisiko. Wie können Autofahrer solche Dooring-Unfälle vermeiden?

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Brandgefährliche Unachtsamkeit: Ihre Türen dürfen Autoinsassen nur dann öffnen, wenn sie dadurch niemanden gefährden.

Mit dem «holländischen Griff» können Autofahrer beim Aussteigen sogenannte Dooring-Unfälle vermeiden. Dabei öffnen alle auf der Fahrerseite des Autos ihre linke Tür immer nur mit der rechten Hand, erläutert der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR).

Alle auf der Beifahrerseite nehmen dazu die linke Hand. Dadurch dreht man den Oberkörper automatisch etwas mehr und blickt für den notwendigen Schulterblick intuitiv nach hinten. Und nur wenn keine Gefahr droht, öffnen Fahrer und andere Insassen ihre Türen.

Zu diesen Unfällen an der Tür (englisch: Door) des Autos kommt es, wenn Autofahrer und deren Passagiere die Türen gedankenlos öffnen - ohne mit Blick in den Spiegel und ohne Schulterblick. Damit gefährden sie herannahende Radler oder E-Scooter-Fahrer. Das kann zum Teil schwere Stürze mit Kopf- und Beinverletzungen nach sich ziehen oder sogar tödlich enden.

Der DVR hat weitere Infos auf der Internetseite der Kampagne «Behalte deine Tür im Griff! Beim Aussteigen gilt: Kopf drehen, Rad Fahrende sehen!» zusammengestellt.

© dpa-infocom, dpa:201118-99-379691/2


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