Ölstand beim Motorrad messen

Berlin (dpa/tmn)  Nicht nur zur Vorbereitung auf die Motorradsaison gehört ein Blick auf den Ölstand. Den kontrollieren Biker besser regelmäßig - und das ist auch gar nicht kompliziert.

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Den korrekten Ölstand kontrollieren Motorradfahrer besser regelmäßig.

Um den Ölstand eines Motorrades zu messen, stellt man die Maschine zunächst auf einem waagerechten und ebenen Untergrund ab. Vor der Kontrolle sollte das Bike dort mindestens zehn Minuten gestanden haben, rät der Auto Club Europa (ACE). Dann hat das Öl Zeit, nach unten zurückzufließen. Einen heißen Motor allerdings sollte man 20 Minuten zum Abkühlen geben.

Einige Maschinen haben auf der rechten Motorseite ein Schauglas. Anhand der Markierungen dort lässt sich der korrekte Stand ablesen. Andere Maschinen haben einen Ölmessstab wie beim Auto.

Nähert sich der Pegel der unteren Markierung, sollte nachgefüllt werden. Aber nie über die obere Markierung hinaus einfüllen. Der ACE rät, beim Messen und Nachfüllen die Herstellerangaben im Handbuch des Motorrades zu befolgen. Etwas Öl dürfe ein Motorrad durchaus verbrauchen. Ein hoher Verbrauch deute laut ACE hingegen auf einen potenziellen Motorschaden hin.

© dpa-infocom, dpa:210407-99-112476/2


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