Neuer Look und neues Infotainment

Autotest  Unterwegs mit dem überarbeiteten ASX von Mitsubishi − Nur noch ein Benziner verfügbar

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Neuer Look und neues Infotainment

Optisch hat der kompakte Japaner durch das mittlerweile dritte Facelift deutlich gewonnen − markante Frontpartie und LED-Rückleuchten wissen zu gefallen.

Aller guten Dinge sind drei, möchte man beim Mitsubishi ASX geradezu sagen. Denn seit seiner Markteinführung 2010 wurde das kompakte SUV bereits drei Mal überarbeitet − doch so markant wie in der aktuellen Ausführung kam der knapp 4,37 Meter lange Fünftürer bislang noch nicht daher. Das liegt zum einen an den auffälligen Chromspangen sowie den blockartig angeordneten Nebelleuchten an der Front. Zum anderen trägt der Japaner am Heck nun endlich keine orangefarbenen Blinker mehr, sondern eine moderne LED-Leuchteneinheit. 18-Zöller, Dachreling sowie stark abgedunkelte hintere Fenster bietet die Seitenansicht.

Beim Platznehmen im Innenraum fällt der Blick unweigerlich auf das neue Infotainmentsystem mitsamt acht Zoll großem Display. Das bringt nicht nur Apple Car Play und Android Auto zur Integration von Smartphones mit, sondern bietet darüber hinaus ein Navi von Tom Tom inklusive Kartenupdates für fünf Jahre. Ein Ohrenschmaus ist − wie gehabt − das 710-Watt-Soundsystem von Rockford Fosgate, das Bass-Freunden wärmstens ans Herz gelegt werden kann. USB-Sticks mit Musik werden zuverlässig eingelesen und die Cover der Alben auf dem Bildschirm angezeigt.

Zwei Dinge haben die Verantwortlichen bei Mitsubishi aber offensichtlich vergessen. So gibt es trotz zahlreicher Ablagemöglichkeiten keine induktive Ladeschale. Und das grobpixelige Info-Display zwischen Drehzahlmesser und Tacho ist optisch schon arg in die Jahre gekommen, da hätte eine Auffrischung nicht geschadet.

Neuer Look und neues Infotainment

Früher gab es den ASX wahlweise mit Diesel- und Benzinmotor, heute steht nur noch ein 150 PS starker, zwei Liter großer Saugbenziner parat. Das Autostimme-Team war mit der Variante mit Allrad und CVT-Automatik unterwegs (es gibt auch noch ein Fünfgang-Schaltgetriebe) und vom Beschleunigungsvermögen nur mäßig begeistert. Sprich: Die verzögert ansprechende Antriebseinheit ist nichts für eilige Gesellen, hier braucht es innere Ausgeglichenheit. Auch beim Verbrauch kann der ASX 2.0 4WD nicht wirklich punkten: 7,3 Liter (CO2: 167 Gramm pro Kilometer) sind es laut Norm, im Alltag muss man eher mit neun bis zehn Litern rechnen.

Umfangreich ist die Ausstattungsliste der von uns gefahrenen Top-Variante (33?390 Euro). Beheizbare Ledersitze und ein riesiges Panorama-Glasschiebedach gehören ebenso dazu wie zahlreiche Assistenten − unter anderem zur Überwachung des toten Winkels und des rückwärtigen Querverkehrs. Und wer gerne größer einkauft, kann die Rücksitze im Verhältnis 60:40 umlegen − dann entsteht eine ebene Fläche mit 1206 Liter Ladevolumen.

 

Alexander Rülke

Alexander Rülke

Stv. Ressortleiter Leben und Freizeit

Alexander Rülke ist im Ressort Leben und Freizeit für die Sonderveröffentlichungen des Medienunternehmens zuständig. Dazu gehören unter anderem das Wochenendmagazin Freizeit sowie die Autostimme. Der gebürtige Heilbronner interessiert sich für alle Neuigkeiten auf vier Rädern und ist in der Redaktion zudem Ansprechpartner für Themen rund um Heavy Metal.

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