Öhringen, die Stadt der schönen Feste

Öhringen  Fachwerkromantik trifft in Öhringen auf High-Tech. Die Stadt ist im Sommer wie im Winter schön. Die Bürger erleben eine gute Infrastruktur.

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Der Hofgarten lockte nicht nur zur Landesgartenschau 2016 die Menschen an. Der Park mit dem Tiergehege und den Spielplätzen ist immer schön.

Ob Öhringen im Sommer oder im Winter am schönsten ist? Das ist tatsächlich eine Frage des Geschmacks. Im Sommer wippen die großen blauen Blüten des Agapanthus vor den Mauern von Schloss und Stiftskirche im Wind. Menschen sitzen auf den Bänken vor dem mit Blumen geschmückten Brunnen. Mittwochs und samstags flanieren viele mit dem Einkaufskorb am Arm über den Platz, kaufen regionale Beeren, frischen Salat, eingelegte Oliven.

Und im Hofgarten suchen Menschen unter den alten, hohen Bäumen den lichten Schatten, schaukeln Kinder und hängen die Füße ins eisig kalte Kneippbecken. Und in all den Gassen stehen über 80 Blumenkübel mit bunten Rosen und warten darauf, dass jemand beim Vorbigehen eine Nase Duft mitnehmen.

Öhringen, die Stadt der schönen Feste

Jetzt am Wochenende wäre das Hohenloher Weindorf gefeiert worden. Dass es ausfallen musste, bedauern nicht nur die Öhringer.

Im Winter dagegen glitzert die ganze Stadt. Schon am Viadukt strahlen Lichter die hohe Fassade an, hängen aufwendige Sterne zwischen den Bögen. Rund um den Marktplatz leuchten die Fachwerkgiebel und es dampft die Eisenbahn über den Platz, der von hübsch geschmückten Hüttchen mit allerlei Kunsthandwerk umrahmt wird.

Auch im Winter ist Öhringen schön, mit dem Duft von Bratwurst, Flammkuchen und Quarkbällchen in der Nase.

Über 25.000 Einwohner sind es zwischenzeitlich, die die Große Kreisstadt als Wohnort zu schätzen wissen. Als Mittelzentrum hat Öhringen alles, was man zum Leben braucht, in greifbarer Nähe. Es gibt große Einkaufsmärkte, kleine Inhaber geführte Fachgeschäfte, es gibt jede Art von Schule, dazu Kinderhgärten, (Fach)-Ärzte, das Krankenhaus und attraktive Arbeitgeber.

Beliebter Wohnplatz, um eine Familie zu gründen

Die Mehrzahl der Weltmarktführer hat sich im Kochertal und Gewerbepark angesiedelt. Im Kochertal deshalb, weil dort Mühlen den ersten Schritt Richtung Industrialisierung ermöglichten. Doch viele Arbeitnehmer der großen Industriebetriebe schätzen Öhringen als Stadt zum Wohnen, als guten Platz, eine Familie zu gründen. Nicht zuletzt die Stadtbahnlinie S4 und die Autobahn direkt vor der Haustüre sorgten all die Jahre für Wachstum.

Öhringen, die Stadt der schönen Feste

Nicht nur beim alle zwei Jahre stattfindenden Genießerdorf lässt es sich in Öhringen gut leben. Die Große Kreisstadt hat viel zu bieten.

Mit der Büttelbroner Höhe hat die Stadt dem Einwohnerwachstum Vorschub geleistet. Kritiker des Wohnbauschwerpunkts sagten, das habe nur dazu gedient, die magische Einwohnermarke hin zur Großen Kreisstadt zu schaffen.

Ein rauschendes Fest folgte, das der damalige OB Jochen K. Kübler im Beisein von Ministerpräsident Erwin Teufel feierte. Und überhaupt wissen die Öhringer, wie man feiert. 

Laga hatte positiven Effekt

Das zeigte auch die Landesgartenschau 2016 dem ganzen Land eindrucksvoll. Aber auch mit der Langen Nacht der Kultur, dem Genießerdorf, dem beliebten Hohenloher Weindorf und dem Weihnachtsmarkt zeigt die Stadt immer wieder, dass es wie ein Dorf zusammenhalten und zusammenarbeiten kann.

Vor allem der Pferdemarkt, der wichtigste und höchste Feiertag der Öhringer, zeigt das eindrucksvoll. Aber auch mit kleineren Festen und Aktionen wie dem Martinimarkt oder dem Sommerfestival bietet die Stadt viel Abwechslung. Im Winter wie im Sommer.

 

Yvonne Tscherwitschke

Yvonne Tscherwitschke

stv. Redaktionsleiterin Hohenloher Zeitung

Yvonne Tscherwitschke ist seit 1994 bei der Heilbronner Stimme. Als gebürtige Hohenloherin weiß sie, welche Geschichten die Hohenloher interessieren.

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