Mörderisches Finale des Zweiten Weltkriegs

Heilbronn  Heilbronn um 1945: Zum 71. Jahrestag des Kriegsendes erinnerten Stadtarchivdirektor Christhard Schrenk und OB Harry Mergel an das Schicksal der Heilbronner.

Von Kilian Krauth
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Das Interesse war gewaltig. Die kostenlosen Einlasskarten waren in weniger als zwei Tagen vergriffen. 600 Besucher verfolgten am Dienstagabend  „Unter der Pyramide“ der Kreissparkasse eine Veranstaltung zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Heilbronn vor 70 Jahren.

Stadtarchivdirektor Professor Dr. Christhard Schrenk stellte in einem Vortrag „Heilbronn um 1945. Zum 70. Jahrestag des Kriegsendes“ die letzten Kriegsmonate und den erbitterten Kampf um Heilbronn in den Mittelpunkt. Ohne die mörderischen und unverantwortlichen Durchhalte-Parolen der Nazis wäre der Tod von 400 Soldaten und Zivilisten vermeidbar gewesen, betonte  Schrenk. Der Professor skizzierte darüber hinaus den Neubeginn in den ersten Nachkriegsjahren.

Oberbürgermeister Harry Mergel hob unter anderem den großen Zusammenhalt der Bevölkerung beim Wiederaufbau hervor und die große Hilfsbereitschaft gegenüber Flüchtlingen. Daran könne man sich heute noch ein Beispiel nehmen.

KSK-Vorstand Thomas Braun hatte den spannenden Abend eröffnet.Daniel Zedi von der Städtischen Musikschule spielte am Flügel die Eigenkomposition „Arbeitstag“, eine Hommage auf den in Heilbronn geborenen Komponisten Rio Gebhardt, der 1944 mit 36 Jahren an der Ostfront im Krieg getötet wurde.

 

 

 

 

 

 


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