Wasen 2019 in Stuttgart: Das sind die Highlights

Stuttgart  In der neuen Wasen-TV-Folge gibt es Ausschnitte vom Fassanstich sowie Impressionen von den Wasen-Highlights. CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann, DTM-Champion Rene Rast und SWR-TV-Moderatorin Stephanie Haiber stehen im Festzeltstudio Rede und Antwort.

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Promi-Einblicke zum Start des Volksfestes

Zweite Auflage von Wasen.TV mit Kultusministerin Eisenmann, Moderatorin Haiber, DTM-Star Rast und Festwirt Maier

Vier gewinnt“ – so lautete das Motto am Eröffnungstag des 174. Cannstatter Volksfestes. Vier Schläge benötigte Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne), damit das Fest offiziell beginnen konnte – und vier gut gelaunte Gäste empfing Uwe Ralf Heer, Chefredakteur der Heilbronner Stimme, anschließend zur zweiten Ausgabe von Wasen.TV im Göckelesmaier-Festzelt. Und in der einen oder anderen Situation wurde sogar aus dem Nähkästchen geplaudert.

So gab Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) Einblicke in ihre Schulzeit. „Mein bestes Schulfach war Deutsch“, sagte sie. Und das Schlechteste? „Das schwankte zwischen Mathe und Physik“, gestand Eisenmann. Das Fach Deutsch stand auch bei SWR-Fernsehmoderatorin Stephanie Haiber in puncto Schulleistungen ganz oben – immerhin erhielt sie für ihr Abitur den Scheffelpreis. Am Freitag moderierte die gebürtige Heilbronnerin zudem die Eröffnung des Cannstatter Volksfestes.

Hemden

Wissenswertes

Das Cannstatter Volksfest hat bis zum 13. Oktober geöffnet. Mehr als 300 Betriebe – darunter Gastronomen, Schausteller oder auch Marktkaufleute – sind vor Ort. Pro Tag sind auf dem Wasen-Areal in Bad Cannstatt mit seinen etwa 35 Hektar mehr als 2500 Personen beschäftigt. In den Festzelten ist insgesamt Platz für rund 32.000 Gäste. Wer zum Wasen geht, sollte am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. So fährt die Sonderlinie U11 das Volksfest direkt an. Auch der Bahnhof Bad Cannstatt ist nur wenige Minuten Fußweg entfernt. 

Durchgestartet ist zuletzt René Rast, der jüngst zum zweiten Mal die Deutsche Tourenwagen-Masters gewann. Er verriet Heer, wie er diesen Erfolg gefeiert hatte. „Es gab einige zerrissene Hemden“, sagte der 32-Jährige. Zerrissene Hemden? Manchmal ist es besser, nicht weiter nachzufragen…

Festwirt Karl Maier gab hingegen Einblicke in das, was hinter so einem großen Fest steht. So sagte er, dass es acht Wochen dauere, bis das Zelt komplett aufgebaut sei. Und die Kosten? „Das ist schwer zu sagen. Die einmalige Investition wäre nicht zu stemmen. So was kannst du nur machen, wenn du lange Zeit dabei bist. Man braucht viele Jahre, damit sich die Kosten amortisieren.“

Eisenmann ist nicht nur für die Schulpolitik im Land zuständig, sondern will als CDU-Spitzenkandidatin bei der nächsten Landtagswahl 2021 auch Winfried Kretschmann (Grüne) als Regierungschef beerben. „Den Wahlkampf muss man in der Sache hart – aber was Personen angeht nicht persönlich führen“, blickte sie auf das Duell. Mit dem Wahlkampf schon jetzt zu beginnen hielte sie für verfrüht. „Wenn wir uns in einem Jahr wieder begegnen, sieht es ja sicherlich anders auch“, so die Stuttgarterin. Rast wiederum berichtete von Vergangenem und erzählte, dass er mit dem Kartfahren zum Motorsport kam – und als Kind Michael Schumacher bewunderte.

Fernsehen

Gefragt nach ihren TV-Gewohnheiten sagte Haiber, dass sie am Sonntag, wenn sie mal Zeit zum Fernsehen habe, lieber Rosamunde Pilcher anschaue als Tatort oder gar politische Talkshows. „Dann muss es was sein, was mich nicht aufregt“, erklärte sie. Schließlich kam dann das Thema zur Sprache, das jedes Jahr wieder im Fokus steht, wenn das Cannstattter Volksfest beginnt: der Bierpreis. „Das ist schon etwas befremdlich“, sagte Maier. Es werde über vieles diskutiert. „Aber es wird nur berichtet, dass das Bier wieder teurer geworden ist.“ Maier liegt in seinem Zelt beim Preis für eine Maß noch unter der Elf-Euro-Marke, die bei einem seiner Kollegen erstmals in der Geschichte des Festes geknackt wurde. Heer verwies augenzwinkernd darauf, dass im norwegischen Oslo ein kleines Bier 9,40 Euro koste. Darauf folgte Eisenmanns Fazit zur Bierpreis-Diskussion: „Alles ist relativ, so ist es.“


Michael Schwarz

Chefkorrespondent Landespolitik

Michael Schwarz ist seit 2005 bei der Heilbronner Stimme. Landesregierung, Landtag, Parteien, Fraktionen, Politiker - Schwarz beobachtet rund um die Uhr die landespolitischen Akteure in Stuttgart und geht der Frage nach, ob diese einen guten Job machen.

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