Windpark-Projekt: Die fragwürdige Mathematik des Artenschutzes

Rotmilan
Ein Rotmilan kreist am Himmel.   Bild: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Meßkirch/Heilbronn  Ein Windpark-Projekt der Zeag platzt, weil die Standorte im Dichtezentrum des Rotmilans liegen. Die Vorgaben der LUBW zum Thema basierten aber auf einem Rechenfehler, erklärt der zuständige Gutachter. Für die geplante Ausbau-Offensive des Landes lässt das nichts Gutes erwarten.


Die grün geführten Landesregierungen hatten seit 2011 große Pläne, was den Ausbau der Windenergie angeht. Auch der neue Koalitionsvertrag kündigt an, dass neue Windkraftstandorte im Staatswald ausgewiesen werden sollen, 1000 neue Anlagen sind das Ziel. Ein Windpark bei Meßkirch hätte diesen 1000 immerhin zehn beigesteuert. Doch das Projekt wird nicht kommen. Schuld sind, sagt der zuständige Gutachter, die zu eng ausgelegten Artenschutzregeln für den Rotmilan. Regeln, die es so nur in