Erste Schilder für erweitertes Dieselfahrverbot in Stuttgart

Stuttgart (dpa/lsw)  Auf dem Papier gilt seit Anfang Juli in Stuttgart auch für Diesel mit der Abgasnorm Euro 5 ein flächendeckendes Fahrverbot - allerdings fehlten bislang die passenden Schilder in den Straßen. Am Donnerstag hat die Stadt nun damit begonnen, die Schilder anzubringen, die die Autofahrer auf die neue Verbotszone hinweisen. Sie müssen später an 160 Standorten stehen. Kontrolliert wird das Verkehrsverbot in der neuen Verbotszone im Stuttgarter Talkessel sowie in den Stadtbezirken Bad Cannstatt, Feuerbach und Zuffenhausen erst ab dem 1. Oktober. Dann werden auch Verstöße dagegen geahndet, wie die Kommune mitteilte.

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Ein Arbeiter hängt ein Schild auf, das auf ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge der Euronorm 5/V und schlechter hinweist.

Das Verbot, das in der aktuellen Fassung des Luftreinhalteplans festgeschrieben ist, gilt seit dem 1. Juli. Ohne die Verkehrsschilder können Autofahrer aber nicht wissen, wo sie noch fahren dürfen und wo nicht. Deshalb kann das Verbot weder kontrolliert noch sanktioniert werden. Flächendeckende Fahrverbote für Diesel mit der Abgasnorm Euro 4 gibt es in Stuttgart bereits. Auf einigen wichtigen Ausfallstraßen durften bisher zudem auch schon keine Euro-5-Diesel mehr fahren.


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