Unsichere Aussichten für EnBW nach guten Geschäften 2019?

Karlsruhe (dpa/lsw)  Vor allen Dingen bei den erneuerbaren Energien läuft es gut für den Energieversorger EnBW. Das sollte sich in den Jahreszahlen für 2019 widerspiegeln. Im laufenden Jahr steht wegen der Coronavirus-Pandemie aber vieles in Frage.

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Luftbild EnBW
Der Hauptsitz des Energieversorgers Energie Baden-Württemberg (EnBW).

Für das Geschäftsjahr 2019 dürfte der Karlsruher Energiekonzern EnBW am heutigen Donnerstag gute Zahlen vorlegen. Immerhin hatte das Unternehmen nach neun Monaten bei dem um Sondereffekte bereinigten operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Adjusted Ebitda), mit dem EnBW das laufende Geschäft abbildet, ein Plus von 7,4 Prozent auf fast 1,69 Milliarden Euro gemeldet. Wie aber wirkt sich die Coronavirus-Pandemie auf das Geschäft im laufenden Jahr aus? Auch dazu wird sich Unternehmenschef Frank Mastiaux in einer Telefonkonferenz äußern. Die sonst übliche Präsentation der Jahreszahlen bei einer großen Konferenz in Stuttgart entfällt.

In den vergangenen Jahren hat sich EnBW stark verändert. Das Geschäft mit Kohle- und Atomkraft verliert immer mehr an Bedeutung, Wind- und Sonnenstrom haben einen immer größeren Anteil an den Geschäften. So wuchs das Ebitda aus dem Geschäft mit erneuerbaren Energien in den ersten neun Monaten 2019 um 38,5 Prozent auf 298,6 Millionen Euro.

EnBW gehört mit rund 23 000 Mitarbeiter zu den größten Energieversorgern in Deutschland.


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