Südwestmetallchef: Änderungen bei Werkverträgen «undenkbar»

Dettingen/Erms (dpa/lsw)  Mit Blick auf die anstehende Tarifrunde hat Südwestmetallchef Stefan Wolf mögliche Begehrlichkeiten beim Thema Werkverträge im Keim erstickt. «Alles, was an Einschränkungen kommt, lehnen wir ab», sagte der Arbeitgebervertreter.

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Stefan Wolf ist Vorsitzender von Südwestmetall. Foto: Sebastian Kahnert

In der Stahlindustrie waren zuvor erstmals tarifvertragliche Regelungen für die umstrittenen Werkverträge vereinbart worden, darunter verbindliche Standards für Unternehmen. Eine ähnliche Einigung werde es in der Metallbranche nicht geben, sagte Wolf. «Das halte ich für undenkbar. Das ist ein Thema, das wir nicht angehen werden.»

Arbeitnehmervertreter kritisieren Werkverträge häufig deswegen, weil Unternehmen Menschen darüber zu geringeren Löhnen beschäftigen können als Festangestellte. Arbeitgeber argumentieren hingegen, dass sie dadurch etwa flexibel auf Spitzen bei der Nachfrage reagieren können.


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