«Focus»-Ranking: Zwei Landkreise aus dem Südwesten vorne dabei

München/Stuttgart (dpa/lsw)  Die baden-württembergischen Landkreise Heilbronn und Ludwigsburg zählen laut einer Rangliste des Magazins «Focus» mit zu den wirtschaftsstärksten Regionen in Deutschland. Hinter dem Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm in Bayern belegen die beiden Kreise im Land den zweiten Platz.

In der fränkischen Stadt Fürth gibt es demnach noch vor Berlin die größte Gründungsdynamik. Die schlechtesten Daten habe die Stadt Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt geliefert. Den vorletzten Platz teilen sich das Altenburger Land in Thüringen und der Landkreis Vorpommern-Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Gründungsdynamik sei in der 124 000-Einwohner-Stadt Fürth am größten, gefolgt von Berlin und dem hessischen Offenbach am Main. In Fürth erhielten Start-Ups günstige Räume und umfangreiche Beratung. Die Bedeutung einer Vielzahl von Firmengründungen sei groß: Neue Unternehmen schafften zusätzliche Stellen und würden dabei helfen, die wirtschaftliche Basis zu erneuern. Mit ihren Innovationen setzten sie etablierte Unternehmen unter Druck.

Das Magazin verglich für seine Auswertung 402 Landkreise und Städte anhand von zwölf Indikatoren in den Kategorien Wachstum und Jobs, Firmengründungen, Produktivität und Standortkosten sowie Einkommen und Attraktivität.

Die 15 wirtschaftsstärksten Regionen lägen alle in den beiden südlichen Bundesländern. 43 der 50 schwächsten Gebiete fänden sich dagegen im Osten der Republik.


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