Verein fordert Baden-Quote für gerechtere Mittel-Verteilung

Karlsruhe  Fast 70 Jahre nach der Gründung des Südweststaats wird der württembergische Landesteil aus Sicht der Landesvereinigung Baden in Europa noch immer bevorzugt. Das ist das Ergebnis von Untersuchungen des Vereins, die er am Mittwoch in Karlsruhe vorgestellt hat.

Von dpa
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Robert Mürb, Vorsitzender der Landesvereinigung Baden in Europa e.V. , aufgenommen vor dem Karlsruher Schloss, auf dessem Turm die badische Fahne weht. Foto: dpa

Von Steuereinnahmen über den Straßenbau bis zur Hochschulförderung gebe es eine Reihe von Ungerechtigkeiten zwischen den Landesteilen, sagte Vereinsvorsitzender Robert Mürb. Er plädierte für eine «Badenerquote» von 45 Prozent. Damit würde der badische Landesteil gemäß seiner Bevölkerungszahl berücksichtigt und stärker politisch beteiligt werden.

Rund 11,1 Millionen Menschen leben nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Baden-Württemberg. 5,1 Millionen davon in den badischen Regierungsbezirken Karlsruhe und Freiburg, 6 Millionen in den württembergischen Regierungsbezirken Stuttgart und Tübingen.


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