Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten sinkt leicht

Stuttgart (dpa/lsw)  Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist leicht gesunken. Sie beträgt nach Angaben des Landesgesundheitsamtes vom Montag (Stand 16.00 Uhr) nun 88,8 (Vortag: 93,2). Die Zahl der Corona-Patienten in Intensivbehandlung stieg von 208 auf 209.

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Ein Mann zeigt einen Abstrich für das Testverfahren auf das Virus Sars-CoV-2.

Die Zahl der Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in eine Klinik aufgenommen wurden, stieg von 1,83 auf 1,94 leicht an. Diese sogenannte Hospitalisierungsinzidenz ist neben der Zahl der Covid-Patienten in Intensivbehandlung ausschlaggebend für mögliche strengere Maßnahmen vor allem für Ungeimpfte.

Im Vergleich zum Vortag verzeichnete die Behörde 503 neue Ansteckungen und 5 neue Todesfälle in Verbindung mit dem Virus. Damit stieg die Zahl der nachgewiesenen Fälle im Südwesten auf 558.541 und die der Todesfälle auf 10.562.

Eine erste Warnstufe soll laut der aktuellen Corona-Verordnung des Landes landesweit gelten, sobald 250 Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind oder 8 von 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik gebracht worden sind. Dann brauchen Ungeimpfte einen negativen PCR-Test für eine Teilnahme an den meisten öffentlichen Veranstaltungen.

© dpa-infocom, dpa:210920-99-292489/2


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