Sieben-Tage-Inzidenz im Land kratzt an der 100er-Marke

Stuttgart  Die Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten kratzt weiter an der Schwelle zur 100-Marke, unterschritten hat sie diese aber auch am Sonntag noch nicht. Im landesweiten Schnitt wurden innerhalb der vergangenen sieben Tage je 100 000 Einwohner 101,0 Neuinfektionen mit dem Coronavirus erfasst, wie das Landesgesundheitsamt am Sonntag (Stand 16.00 Uhr) mitteilte. Am Vortag hatte der Wert bei 102,3 gelegen, vor einer Woche bei 145,2.

Von dpa/lsw
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Eine Laborantin sortiert Proben.

Nur noch 21 der 44 Regionen liegen über dem Wert von 100 Ansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin im Zollernalbkreis, wo sie bei 202,3 lag. Auch die Stadt Pforzheim weist nach wie vor einen mit 196,9 überdurchschnittlich hohen Wert auf. Am niedrigsten ist die Inzidenz in der Stadt Heidelberg (38,4) und im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald (40,6).

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Baden-Württemberg seit Beginn der Pandemie stieg um 619 auf 478 612 Fälle. Inzwischen sind 9703 Menschen an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit gestorben - 9 mehr als am Vortag. Als genesen gelten geschätzt 433 810 Menschen (plus 2259).

Einmal gegen das Virus geimpft sind in Baden-Württemberg nach Angaben des Robert Koch-Instituts bisher 35,8 Prozent der Bevölkerung. Eine zweite Schutzimpfung, die bei manchen Wirkstoffen nötig ist, haben 10,7 Prozent erhalten; sie gelten damit als vollständig geimpft. (Stand 14. Mai)

Laut Landesgesundheitsamt und nach Daten des Divi-Intensivregisters werden 564 Covid-19-Fälle in Baden-Württemberg auf Intensivstationen behandelt, davon werden 369 (65,4 Prozent) künstlich beatmet. Insgesamt sind 2065 Intensivbetten von betreibbaren 2384 Betten (86,6 Prozent) belegt.


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