Schuster als Chef des Katastrophenschutz-Amtes gehandelt

Berlin (dpa)  Der CDU-Innenpolitiker Armin Schuster wird als neuer Chef des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gehandelt. Die «Stuttgarter Zeitung» und die «Stuttgarter Nachrichten» berichteten am Samstag, Schuster werde Nachfolger von Christoph Unger. Auch die «Bild am Sonntag» berichtete dies unter Berufung auf eigene Informationen. Nach Pannen im Zusammenhang mit dem bundesweiten Warntag war am Mittwoch bekanntgeworden, dass Unger abgelöst werden soll.

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Armin Schuster (CDU) spricht im Deutschen Bundestag.

Nach dpa-Informationen ist Schuster schon seit einigen Tagen als möglicher Kandidat für die Nachfolge im Gespräch. Der Vorsitzende des für die Geheimdienste zuständigen Parlamentarischen Kontrollgremiums ist ehemaliger Bundespolizist. Er war nach der Abberufung des damaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen 2018 als dessen Nachfolger gehandelt worden. Der Posten ging dann aber an den damaligen Vizepräsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang. Schuster vertritt im Bundestag den baden-württembergischen Wahlkreis Lörrach-Müllheim.

Beim ersten bundesweiten Warntag war am 10. September einiges schief gelaufen. Unter anderem kam die Meldung der Warn-Apps Nina und Katwarn erst mit einer guten halben Stunde Verspätung auf den Smartphones an. Wäre es tatsächlich ein Ernstfall gewesen, hätten viele Bürger nichts mitbekommen. Das Bundesinnenministerium hatte den Probealarm deshalb als «fehlgeschlagen» bezeichnet.


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