Polizei nutzt Gästedaten aus Restaurants für Ermittlungen

Reservierung

Heilbronn  Eigentlich sollten Gästelisten in Restaurants nur zur Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten genutzt werden. In Rheinland-Pfalz und Bayern hat die Polizei die Daten für Ermittlungen genutzt. Baden-Württemberg verbietet der Polizei zwar ein solches Vorgehen, doch es gibt eine Ausnahme.


Wer derzeit ein Restaurant besucht, muss Kontaktdaten wie Name, Adresse und Telefonnummer hinterlassen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Gesundheitsämter mögliche Kontaktpersonen schnell aufspüren können, wenn eine mit dem Coronavirus infizierte Person im Restaurant war. Nach vier Wochen müssen die Daten vernichtet werden. In Rheinland-Pfalz und Bayern hat die Polizei diese Daten nun in mehreren Fällen für Ermittlungen zu Straftaten verwendet. Das berichten der SWR und die