Corona: Volkshochschulen fordern Hilfe aus Stuttgart

Leinfelden-Echterdingen (dpa/lsw)  Der Volkshochschulverband in Baden-Württemberg fordert vom Land finanzielle Unterstützung für die Bildungseinrichtungen. Die Corona-Pandemie habe für hohe finanzielle Verluste gesorgt, so dass Einrichtungen mittlerweile in ihrer Existenz gefährdet seien, heißt es in einer Mitteilung vom Mittwoch. «Damit Volkshochschulen ihren gesellschaftlichen Auftrag jetzt und auch nach der Corona-Krise erfüllen können, müssen ihre massiven Einnahmeverluste ausgeglichen werden», fordert darin der Vorsitzende des Volkshochschulverbandes in Baden-Württemberg, Fritz Kuhn.

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Der Schriftzug «Volkshochschule» ist an einem Gebäude angebracht.

168 Einrichtungen gehören dem Verband an. Durch massive Einschränkung beim Präsenzunterricht hätten sie 2020 hohe Defizite verbucht, die noch nicht gedeckt seien. Auch rechne man für die Zeit von Januar bis März dieses Jahres mit einem Rückgang der Einnahmen von 75 Prozent. Nur 14 Prozent der üblichen Präsenzveranstaltungen könnten derzeit digital realisiert werden.

© dpa-infocom, dpa:210303-99-672490/2


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