Corona-Inzidenz im Südwesten steigt auf 15,0

Stuttgart (dpa/lsw)  Die Zahl der Corona-Infektionen in Baden-Württemberg ist auch am Wochenende weiter gestiegen. Das Landesgesundheitsamt registrierte am Sonntag 79 Neuinfektionen, am Samstag waren es 296. Damit haben sich im Südwesten bislang 506 034 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus beträgt weiterhin 10 395. Am Sonntag wurde kein weiterer Fall gemeldet.

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Ein Arzt hält einen Tupfer, mit dem ein Abstrich für einen Coronatest gemacht wird.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, die die registrierten Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche angibt, lag am Sonntag bei 15,0 - nach 14,9 am Vortag. Damit hält der leichte Anstieg der Fallzahlen und der Inzidenz seit Anfang Juli an.

Zwei der 44 Stadt- und Landkreise liegen über der politisch relevanten Inzidenz-Marke von 35: die Stadtkreise Mannheim (35,1) und Heilbronn (41,1). Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz haben die Landkreise Tuttlingen (1,4), Schwäbisch Hall (3,0) und Sigmaringen (3,1).

Der Landkreis Heilbronn teilte am Sonntagabend mit, dass ab Montag (2. August) wieder die verschärften Regelungen der Inzidenzstufe 2 gelten. Damit sind private Treffen nur noch mit maximal 15 Personen aus vier Haushalten erlaubt - Geimpfte und Genesene zählen bei der Rechnung nicht. In der Gastronomie ist ab Mittwoch das Rauchen in geschlossenen Räumen nicht mehr erlaubt, weitere Einschränkungen gibt es nicht. Bei privaten Veranstaltungen drinnen oder draußen sind bis zu 200 Personen erlaubt. Die Inzidenz lag am Sonntag im Landkreis bei 16,8.

In Baden-Württemberg haben inzwischen 59,6 Prozent der Menschen mindestens eine Corona-Impfung erhalten. 52,3 Prozent der Bevölkerung waren nach Angaben des Robert Koch-Instituts (Stand: Freitag, 8.00 Uhr) vollständig geimpft.

© dpa-infocom, dpa:210801-99-656089/4


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