Baden-Württemberg will mit 2G-Optionsmodell Corona-Vorgaben lockern

Stuttgart  Baden-Württemberg will ein 2G-Optionsmodell einführen und damit die Corona-Regeln lockern. Mit diesem Modell können Veranstalter, die freiwillig nur Geimpfte und Genese zulassen, auf Corona-Vorgaben wie die Maskenpflicht oder die Abstandsregeln verzichten.

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Dies erklärte ein Sprecher des Stuttgarter Sozialministeriums gegenüber der Heilbronner Stimme. In Kraft treten soll die neue Regelung mit der Änderung der Corona-Verordnung voraussichtlich ab dem 15. Oktober.

„Das Optionsmodell soll Erleichterungen in Bezug auf Maskenpflicht und beim Umgang mit der Abstandsempfehlung enthalten. Der Entwurf zur Änderungen der Corona-Verordnung befindet sich derzeit aber noch in der regierungsinternen Abstimmung“, sagte der Sprecher. Weitere Details, also zum Beispiel die damit verbundenen Betreiberpflichten, stünden noch nicht fest.

Optionsmodell wird bereits in anderen Ländern umgesetzt

Bayern lockert in Zeiten stagnierender Corona-Zahlen bereits massiv die Pandemie-Beschränkungen für all jene Veranstaltungen, zu denen freiwillig nur Geimpfte und von Corona Genesene Zutritt haben (2G-Regel). Das beschloss die bayerische Staatsregierung in der Sitzung des Ministerrates am Montag in München.

Alternativ können in Bayern auch Menschen zugelassen werden, die einen negativen PCR-Test vorweisen (3G plus). Dafür entfallen dann Maskenpflicht, Obergrenzen bei der Personenzahl, Alkoholverbot und Mindestabstandsgebot. Ein ähnliches Optionsmodell wird auch schon in Hamburg umgesetzt.


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Michael Schwarz

Michael Schwarz

Chefkorrespondent Landespolitik

Michael Schwarz ist seit 2005 bei der Heilbronner Stimme. Landesregierung, Landtag, Parteien, Fraktionen, Politiker - Schwarz beobachtet rund um die Uhr die landespolitischen Akteure in Stuttgart und geht der Frage nach, ob diese einen guten Job machen.

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