"Parteien bedienen ihre Klientel: die Älteren"

Heilbronn/Stuttgart  Wolfgang Gründinger ist Vorstand einer Stiftung für Generationengerechtigkeit mit Sitz in Stuttgart. Im Stimme-Interview kritisiert er die Rentenpläne - und erklärt, warum er ein Wahlrecht für Kinder fordert.


Rente mit 63, Mütterrente, Erwerbsminderungsrente. Am Koalitionsvertrag sorgt vor allem eine angeblich fehlende Generationengerechtigkeit für heftige Kritik. Unser Redakteur Jens Dierolf hat sich darüber mit Wolfgang Gründinger, dem Vorstand der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen, unterhalten.   Sie kritisieren den Koalitionsvertrag und die Rentenpläne darin scharf. Gönnen Sie den älteren Menschen die zusätzlichen Leistungen nicht? Wolfgang Gründinger: Doch, natürlich.