Umweltschützer präsentieren Gutachten zu Riedberger Horn

Kempten (dpa/lsw)  Nach der Änderung des Landesentwicklungsplans zur Ermöglichung der umstrittenen Skischaukel am Riedberger Horn sieht der Bund Naturschutz weiterhin das Projekt als unzulässig an.

Riedberger Horn
Eine Liftanlage am Riedberger Horn. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv

Auf Grund der geologischen Situation an dem fast 1800 Meter hohen Berg sei die Verbindungspiste der Skigebiete der Gemeinden Balderschwang und Obermaiselstein nicht genehmigungsfähig, meint der Umweltverband. Die Naturschützer wollen deswegen heute in Kempten die Ergebnisse einer einjährigen Untersuchung durch Gutachter vorstellen. Mehrere Verbände haben bereits Klagen gegen den neuen Skilift angekündigt.

Unterdessen ist noch immer unklar, wie das Projekt weitergeht. Am 1. März ist zwar die Änderung des Alpenplans in Kraft getreten, die das Bauprojekt in der einst streng geschützten Bergregion ermöglichen soll. Einen Bauantrag der Initiatoren gibt es allerdings noch nicht. Liftbetreiber Berni Huber, der zu den treibenden Kräften des Projekts zählt, will vorläufig auch keinen Zeitplan für einen Antrag nennen.