Lichterzauber in der Wilhelma eröffnet

Stuttgart  Es ist eine Premiere für die Stuttgarter Wilhelma: „Christmas Garden“ taucht Park und maurische Gebäude in stimmungsvolle Lichter. Das Konzept war schon in London und Berlin ein Publikumsrenner.

Von Alexander Hettich

 

 

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und Wilhelma-Direktor Thomas Kölpin haben am Sonntagabend offiziell den Startschuss gegeben. „Die Wilhelma erscheint in einem anderen Licht“, sagte Kölpin zum Auftakt des „Christmas Garden“.  Bis zum 6. Januar lassen 20 Lichtinstallationen mit 1,5 Millionen Lichtpunkten den zoologisch-botanischen Garten jeden Abend erstrahlen. Die tierischen Bewohner nähmen den Trubel nicht übel, betonte der Direktor. Der Glitzerparcours spart die Gehege weitgehend aus. Mitten im Geschehen sind die Pelikane vor der im maurischen Stil erbauten Damaszenerhalle. Sie seien den Besucheransturm gewohnt, so der Direktor. 

Der Lichterzauber folgt einem Konzept, das bereits in den Londoner Kew Gardens und im Botanischen Garten Berlin erfolgreich erprobt worden ist. In Berlin kamen nach Angaben der Veranstalter in den ersten beiden Jahren 250.000 Besucher. Solche Events liegen auf der Linie, die Direktor Kölpin jüngst im Interview mit stimme.de skizziert hatte. Er sehe keinen Widerspruch zwischen Show und wissenschaftlicher Arbeit, so Kölpin: „Wir haben die Aufgabe, viele Leute für den Zoo zu begeistern.“

Mit „Christmas Garden“ soll das bis Anfang Januar auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten gelingen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 17 Euro, am Wochenende und an Feiertagen sind es 19 Euro. 

Mehr zum Thema: Der Wilhelma-Direktor verrät, wie er den Zoo künftig aufstellen will 

 

 

 

 


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