Land will digitale Verkehrsdaten bereitstellen

Stuttgart (dpa/lsw)  Volle Straßen, fehlende Parkplätze und eine schlechte Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Digitale Daten können helfen, solche Probleme zu vermeiden. Das Land plant nun den Aufbau einer Plattform.

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Auf einer Straße hat sich ein langer Stau gebildet
Auf einer Straße hat sich ein langer Stau gebildet.

Wo gibt es regelmäßig Staus, wo fahren öffentliche Busse und Bahnen und wo fehlen Parkplätze? Solche digitale Daten über die Mobilität will das Land Baden-Württemberg zusammentragen und Unternehmen, Privaten und der Verwaltung kostenfrei zur Verfügung stellen. Sie sind zum Beispiel die Grundlage für Carsharing-Angebote, für eine bessere Vernetzung öffentlicher Verkehrsmittel. Aber auch Unternehmen brauchen solche Daten, wenn sie ihre Lieferketten planen. Den Aufbau so einer Plattform namens MobiData BW erläutert das Verkehrsministerium heute im grün-schwarzen Kabinett. Im Anschluss erklären Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und der Amtschef im Verkehrsministerium, Uwe Lahl, die Pläne der Öffentlichkeit. Wann die Plattform MobiData BW einsatzbereit sein soll, ist nach Angaben eines Sprechers im Verkehrsministeriums allerdings noch offen.


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