Jüdische Gemeinde reagiert zwiespältig auf Flüchtlingszustrom

Stuttgart (dpa/lsw)  Die Juden in Württemberg sehen den Flüchtlingszustrom mit gemischten Gefühlen. Dass die Bundesregierung den Schutzsuchenden die Tore öffne, werde positiv aufgenommen, hieß es in der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg.

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Gauck, Traub und Kretschmann bei der Eröffnung einer Synagoge. Foto: T. Schamberger/Archiv

«Es ist eine Grundhaltung der jüdischen Religion, dass man Bedrängten und Bedrohten hilfreich zur Seite steht. Das ist ein religiöser Grundwert», sagte die Vorstandssprecherin der Gemeinde, Barbara Traub, der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Andererseits seien Ängste aufgekommen. Traub: «Viele fürchten, dass antisemitische Tendenzen mit der Zuwanderung von muslimischen Flüchtlingen in Deutschland stärker werden könnten.»


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