Agrarminister befürchtet schwere Einschnitte für Landwirte

Stuttgart (dpa/lsw)  Die bäuerlichen Familienbetriebe im Südwesten könnten aus Sicht von Agrarminister Alexander Bonde (Grüne) zum Opfer des Ringens um EU-Fördermittel werden. Er befürchte zweistellige Einschnitte bei den Agrar-Umweltmaßnahmen, sagte Bonde am Freitag in Stuttgart.

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Agrarminister Alexander Bonde (Grüne). Foto: Franziska Kraufmann/Archiv

«Unsere Heimat würde sich dramatisch verändern, wenn wir nicht mehr in der Lage wären, die wichtige Arbeit der landwirtschaftlichen Familienbetriebe zu fördern», fügte er mit Blick etwa auf die Pflege der Kulturlandschaften hinzu.

In der Ende 2013 ablaufenden siebenjährigen Förderperiode waren 676 Millionen Euro von der EU nach Baden-Württemberg geflossen, die unter anderem für Umwelt- und Naturschutz, Forstmaßnahmen und regionale Programme ausgegeben wurden.


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