Badewässerkarte: Prüfer bemängeln Wasserqualität im Buchhorner See

Region - Planschen unbedenklich: Laut der Badewässerkarte 2013 sind fast alle Badeseenin der Region gut oder sehr gut zum Baden geeignet. Unrühmliche Ausnahme: der Buchhorner See in Pfedelbach.

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Die Wasserqualität des Buchhorner Sees war bereits 2011 moniert worden. Foto: Archiv/Henke
Stuttgart/Region - Planschen unbedenklich: Laut der Badewässerkarte 2013 sind fast alle Badeseen Baden-Württembergs gut oder sehr gut zum Baden geeignet. Unrühmliche Ausnahmen: der Buchhorner See in Pfedelbach und das Strandbad Eriskirch im Bodenseekreis. Immerhin zwei der acht deutschen von der Europäischen Umweltagentur (EEA) beanstandeten Seen liegen damit im Südwesten.

„Das sind Augenblickaufnahmen“, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Stuttgart am Dienstag. Große Aussagekraft habe das nicht. Die Wasserqualität des Buchhorner Sees war allerdings schon 2011 moniert worden.

Insgesamt hatte die EEA im vergangenen Jahr 317 Badeseen im Bundesland überprüft. Für die schlechte Wasserqualität in den bemängelten Seen könnten Regenfälle und Vogelkot die Ursache sein, sagte der Sprecher weiter.

Alles in allem zeigte sich das Ministerium zufrieden. „Dem Schwimmen und Herumplanschen in unseren Badeseen steht aus hygienischen Gründen nichts im Weg“, erklärte Gesundheitsministerin Katrin Altpeter (SPD).

Die Badegewässer werden Jahr für Jahr nach EU-Vorgaben überwacht. Dazu entnehmen die Gesundheitsämter während der Badesaison von Juni bis September regelmäßig Wasserproben, die vom Landesgesundheitsamt auf Verunreinigungen untersucht werden. red

Im Landkreis Heilbronn haben alle beprobten Badeseen eine "ausgezeichnete Qualität". Im Hohenlohekreis bekommen bis auf den Badesee in Ingelfingen-Hermuthausen ("Gute Qualität") und das Kocherfreibad in Künzelsau ("Ausreichende Qualität) alle Gewässer die höchste Auszeichnung. lsw/red


>>Liste der überwachten Badestellen (Webseite der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden Württemberg)


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