Würth-Museum im Elsass öffnet mit Christo-Schau

Erstein (dpa)  Das Würth Museum im elsässischen Erstein nahe Straßburg widmet dem kürzlich verstorbenen Verpackungskünstler Christo eine Überblicksausstellung. Von Sonntag an werden 80 Arbeiten ausgestellt, die die Entwicklung von Christo und dessen Frau Jeanne-Claude über die Jahrzehnte darstellen. Zu sehen sind unter anderem Zeichnungen des im Juni 1995 verhüllten Reichstags in Berlin und der Innenverhüllung des Museums Würth in Künzelsau in Baden-Württemberg, eines der Museen des Kunstmäzens Reinhold Würth. Christo und Jeanne-Claude hatten dort im Januar 1995 das gesamte Innere mit allen vorhandenen Gegenständen verhüllt.

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Eine Frau betrachtet Verpackungskunstwerke von Christo.

Die bis zum 20. Oktober 2021 geplante Ausstellung «Christo und Jeanne-Claude» in Erstein wird mit Werken von Würth bespielt, der über 130 Kunstwerke von Christo besitzt, der am 31. Mai in New York gestorben ist. Würth hat sich mit rund 18 000 Werken eine der bedeutendsten Privatsammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst in Deutschland aufgebaut. Das rund 20 Kilometer von Straßburg entfernte Museum in Erstein hat der heute 85-jährige Firmenpatriarch - die Würth-Gruppe gehört zu den Weltmarktführern im Bereich Montage- und Befestigungsmaterial - 2008 eröffnet.


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